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Googles V8 soll es allen zeigen

Anfang September 2008 folgte dann ein regelrechter Paukenschlag: Google stellte mit Chrome einen eigenen Browser vor, der zwar auf der Rendering Engine Webkit basiert, aber eine von Grund auf neue JavaScript-Implementierung namens V8 mitbringt. V8 war zum Start schneller als alle anderen JavaScript-Engines in den zu diesem Zeitpunkt aktuellen Entwicklerversionen. Google brachte auch einen neuen Benchmark ins Spiel, an dem die Entwicklung von V8 ausgerichtet wurde. Entsprechend schneidet Chrome hier besonders gut ab. Die JavaScipt-Engine der mittlerweile vorliegenden Version 1.0 von Chrome ist noch einmal 30 Prozent schneller als die der ersten Betaversion.

 

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Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung von Chrome reichten die Mozilla-Entwickler einige Patches für TraceMonkey nach und vermeldeten: "Firefox ist schneller als Chrome". Das gilt zwar nicht für Googles V8-Benchmark, aber immerhin im SunSpider konnte Firefox mit TraceMonkey an Chrome vorbeiziehen.

Das Webkit-Team meldete sich Mitte September mit SquirrelFish Extreme wieder zu Wort. Bytecode-Optimierungen, polymorphes Inline Caching, ein schlanker "context threaded" JIT-Compiler und eine neue Implementierung regulärer Ausdrücke, die von der neuen JIT-Infrastruktur Gebrauch macht, sorgten für eine weitere Leistungssteigerung, so dass SquirrelFish Extreme in den Benchmarks SunSpider und Domaeo an der Konkurrenz vorbeiziehen konnte. Brauchte Safari 3.1.2 in unserem Test damals noch 2.553,2 ms für den SunSpider, schaffte ihn die damals aktuelle Entwicklerversion von Webkit mit SquirrelFish Extreme in nur 862,0 ms. Im V8-Benchmark verbesserte sich Webkit von 263 Punkten (Safari 3.1.2) auf 1.351 Punkte.

Opera hat seine JavaScript-Engine für die Version 9.5, die Mitte 2008 erschien, komplett neu geschrieben. Zum Erscheinen schlug Opera damit alle Konkurrenten. Opera 10 bekommt mit Presto 2.2 eine neue Rendering-Engine, die das Tempo des Browsers weiter steigern soll und den Acid-3-test korrekt rendert.

Der Internet Explorer hinkt dieser Entwicklung hinterher. Auch die Beta 2 des Internet Explorer 8 liegt abgeschlagen hinter allen anderen Browsern. Je komplexer Webapplikationen werden und sich damit die steigende Leistung der JavaScript-Engines zunutze machen, desto unangenehmer dürfte das für Nutzer des Internet Explorer werden. Denn was unter Firefox, Safari, Opera und Chrome flüssig läuft, könnte im Internet Explorer zur Hängepartie werden. Entwickler, die Rücksicht auf Microsofts Browser nehmen, schränken ihre Möglichkeiten erheblich ein.

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martinval 14. Jan 2009

Aber das ist doch völlig subjektiv. Wie jeder eben will. Und wenn ich die Programmlogik...

tomtom 07. Jan 2009

Mit Zunahme von Netbooks und Co. wird auch die Akzeptanz für Online-Anwendungen steigen...

@ 06. Jan 2009

k.T.

Greiser Feger 05. Jan 2009

An seine Grenzen stösst Linux hauptsächlich bei Windows-Powerusern. Also bei den Leuten...

podex 05. Jan 2009

Betriebssysteme sind auch hervorragend standardisiert. Es gibt da zum Beispiel den POSIX...


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