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Was tun gegen die Vorratsdatenspeicherung?

Sicher surfen

Würde der Absender der Mail jedoch überwacht, könnten die Verfolger feststellen, dass der Nutzer diese Seite aufgerufen hat. Um auch diese Spuren zu verwischen, empfiehlt Ude zudem die Nutzung eines Anonymisierungsdienstes wie The Onion Router, kurz TOR, oder Java Anon Proxy (JAP). Ähnlich wie beim Remailer wird bei diesen Diensten eine aufgerufene Webseite nicht direkt ausgeliefert, sondern über mehrere zufällig ausgewählte Server. Auf diese Weise ist es nicht möglich, zu verfolgen, welche Seiten ein Nutzer aufgerufen hat.

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Die entsprechende Software steht im Internet für die gängigen Betriebssysteme zum Herunterladen bereit. Wer kein zusätzliches Programm auf seinem Computer installieren will, kann den Privacy Dongle nutzen, den der Bielefelder "Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs" (FoeBuD) ab 20 Euro anbietet. Das ist ein USB-Stick, auf dem die TOR-Software Torpark installiert ist, zu der auch ein Firefox-Browser gehört. Wird das Programm gestartet, verbindet es sich automatisch mit dem TOR-Netzwerk und ermöglicht sicheres Surfen von jedem Computer aus. Der Foebud bietet die Torpark-Software auch kostenlos zum Herunterladen an. Damit kann jeder beliebige USB-Stick zu einem Privacy Dongle umfunktioniert werden.

Allerdings hat die Anonymisierung auch Nachteile: Sie verlangsamt die Kommunikation. Seiten, die über mehrere TOR-Server umgeleitet werden, brauchen längere Ladezeiten, als wenn sie direkt abgerufen werden.

Internetkommunikation ganz ohne Vorratsdaten

Wie die Verschlüsselung schützt die Nutzung eines Programms wie TOR oder JAP nur die Inhalte der Kommunikation, nicht aber vor der Erfassung der Verbindungsdaten. In Zeiten der Vorratsdatenspeicherung vollkommen anonym surfen kann man deshalb nur von einem anderen als dem eigenen Computer aus. Wer aus Gründen höchster Vertraulichkeit eine Kommunikation vor allen neugierigen Blicken verbergen möchte, dem bleibt dafür nur eine Möglichkeit: Zur Sicherheit werden die Daten, die verschickt werden sollen, zuerst verschlüsselt und dann auf einem USB-Stick oder, noch besser, auf einem Privacy Dongle gespeichert. Mit dem mobilen Speicher geht man in ein Internetcafé und verschickt die verschlüsselten Dateien von dort aus über einen Remailer.

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:-) 07. Jan 2009

Artikel 1 Gegenstand und Anwendungsbereich (1) Mit dieser Richtlinie sollen die...

Speicherwicht 07. Jan 2009

DE + Logs! Ich weis nicht wie es die Briten machen. Aber vielleicht sehen die es nicht...

reihenschluss 06. Jan 2009

Ironisch, aber supergut, Genauso sieht's leider aus. Nee, das Problem ist vielmehr, dass...

:-) 06. Jan 2009

Warum etwas kompliziert darstellen, was sich auch einfach erklären lässt.

:-) 05. Jan 2009

Wer generiert mir einen QR-Code, Klartext: Liebes BKA... usw. Würde sich in jeder Mail...


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