25C3: Nokia-Handys anfällig für verfluchte SMS (Update)

Unter den deutschen Netzbetreibern gelang es den Hackern zufolge bisher nur T-Mobile, entsprechende Filter auf Netzwerkseite gegen den Angriff zu setzen. Das hilft allerdings T-Mobile-Nutzern nur bedingt: Die Filter greifen nur beim Versenden, nicht beim Empfangen. Mit anderen Worten: Besitzer eines Nokia-Handys können sich sicher sein, dass der Angriff nicht von einem T-Mobile-Nutzer kommen kann. Die ausgeklügelten MMS-Filter, die die Netzbetreiber schon länger einsetzen, helfen bei einem unerwarteten Angriff durch den Short Message Service offenbar nicht.

Stellenmarkt
  1. System Test Engineer (m/f/d)
    Advantest Europe GmbH, Böblingen
  2. Software Integration and Test Engineer HPC (m/f / diverse)
    Continental AG, Wetzlar
Detailsuche

Schadcode lässt sich mit dem Angriff bisher nicht unterbringen. Der Schaden ist dennoch nicht unbeträchtlich, denn die SMS-Nutzung erfolgreich attackierter Telefone ist zumindest eingeschränkt, bei einigen Modellen sogar unmöglich. Selbiges gilt für MMS: Nachrichten in diesem Format können ebenfalls nicht mehr empfangen werden. Abhilfe schafft nur ein Zurücksetzen des Mobiltelefons auf Werkseinstellungen. Wohl dem, der häufig Backups von seinem Mobiltelefon macht. Dieses sollte aber nicht die betreffende SMS enthalten, sonst spielt sich der Anwender das Empfangsproblem gleich wieder zurück.

In naher Zukunft soll es Werkzeuge geben, die das Problem beseitigen. Die Hacker gaben an, dass Fortinet an einem Removal Tool arbeitet. Nokia-Anwender sollen sich aber auch an den Hersteller wenden und nach einem Softwareupdate fragen, empfehlen die Hacker, und wollen damit offenbar eine Reaktion des finnischen Herstellers erreichen.

Details zu dem Angriff auf Mobiltelefone von Nokia und eine Liste der getesteten Modelle finden sich in einem Advisory.

Golem Karrierewelt
  1. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    28.-30.11.2022, Virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.-28.10.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Nachtrag vom 31. Dezember 2008, 12:25 Uhr
Wie ein Forumsteilneher herausfand, stellt Fortinet mittlerweile ein Werkzeug bereit, dass vor dem Angriff schützen soll und Mobiltelefone von der Schadkurznachricht befreit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 25C3: Nokia-Handys anfällig für verfluchte SMS (Update)
  1.  
  2. 1
  3. 2


-.- 03. Jan 2009

2.X - 3.X betrifft die Version (.) der S60-Benutzeroberfläche, 7/8/9.X ist das Symbian...

-.- 03. Jan 2009

Wäre durchaus interessant, wenn das jemand mit einem Samsung-S60-Handy mal ausprobieren...

S60-Besitzer 02. Jan 2009

Da schick ich doch gleich mal an alle meine S60-Freunde eine Nachricht und warne sie. Am...

k800i-Besitzer 31. Dez 2008

Danke für den Hinweis :-) Beruhigt mich ja ein Bisschen - insbesondere weil ich ner...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Künstliche Intelligenz
Werden Computer so schlau wie Menschen?

Das Feld der künstlichen Intelligenz hat in den letzten zehn Jahren rasante Fortschritte gemacht. Wird der Computer den Menschen in puncto Intelligenz und Kreativität einholen? Und was dann?
Von Helmut Linde

Künstliche Intelligenz: Werden Computer so schlau wie Menschen?
Artikel
  1. Die große Umfrage: Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023
    Die große Umfrage
    Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023

    Golem.de und Statista haben 23.000 Fachkräfte nach ihrer Arbeit gefragt. Das Ergebnis ist eine Liste der 175 besten Unternehmen für IT-Profis.

  2. Monitoring von Container-Landschaften: Prometheus ist nicht alles
    Monitoring von Container-Landschaften
    Prometheus ist nicht alles

    Betreuer von Kubernetes und Co., die sich nicht ausreichend mit der Thematik beschäftigen, nehmen beim metrikbasierte Monitoring unwissentlich einige Nachteile in Kauf. Eventuell ist es notwendig, den üblichen Tool-Stack zu ergänzen.
    Von Valentin Höbel

  3. Telekom: Erhöhen die Schlagzahl beim Glasfaserausbau deutlich
    Telekom
    Erhöhen die "Schlagzahl beim Glasfaserausbau deutlich"

    Mit 180.000 weiteren Glasfaseranschlüssen will die Telekom beim FTTH-Ausbau schneller werden. Das Jahresziel von 2 Millionen soll erreicht werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 3 Spiele für 49€ • Saturn Gutscheinheft • Günstig wie nie: LG OLED 48" 799€, Xbox Elite Controller 2 114,99€, AOC 28" 4K UHD 144 Hz 600,89€, Corsair RGB Midi-Tower 269,90€, Sandisk microSDXC 512GB 39€ • Bis zu 15% im eBay Restore • MindStar (PowerColor RX 6700 XT 489€) [Werbung]
    •  /