• IT-Karriere:
  • Services:

25C3: Honecker hätte an E-Tickets seine Freude gehabt

Komplette Bewegungsprofile jedes Bürgers in öffentlichen Verkehrsmitteln

Erich Honecker hätte an der OV-Chipkaart, einem niederländischen elektronischen Ticket, seine Freude gehabt, sagte ein Referent beim 25C3. Denn nicht einmal die Stasi sei in der Lage gewesen, Bewegungsprofile aller Bürger in öffentlichen Verkehrsmitteln zu erstellen.

Artikel veröffentlicht am ,

Das elektronische Ticket "OV-Chipkaart" mit aufladbaren, kontaktlosen Karten ermöglicht in den Niederlanden eine neue Qualität in der Überwachung der Bürger. Das erklärte der Referent des Vortrags Why technology sucks auf dem 25. Chaos Communication Congress des Hackerverbands Chaos Commputer Club (CCC). 2009 soll das E-Ticket dort landesweit eingeführt werden, seit 2005 ist es in der Region Rotterdam in Bussen, Zügen und U-Bahnen gültig. 2006 kamen Teile des Amsterdamer Nahverkehrs hinzu.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, München
  2. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel

Die Kosten für die Einführung der OV-Chipkaart liegen bei 630 Millionen Euro. Die fünf größten öffentlichen Verkehrsbetriebe, unter ihnen die Staatsbahn NS, gründeten gemeinsam mit kleineren Anbietern die Betreibergesellschaft Trans Link Systems. Technisch basiert die OV-Chipkaart auf dem RFID-System Octopus-Card in Hongkong: Im Jahr 1997 eingeführt, sind dort heute nach Betreiberangaben 13 Millionen Karten im Umlauf.

"Die OV-Chipkaart hätte Erich Honecker erfreut. Nicht einmal die Stasi war in der Lage, genau zu sagen, wer wann wohin unterwegs ist", so der Sprecher. Die beteiligten Unternehmen bewahrten die Bewegungsdaten sieben Jahre lang auf und stellten sie den Strafverfolgungsbehörden jederzeit in vollem Umfang zur Verfügung.

Erhältlich ist die Karte in einer anonymisierten und in einer personalisierten Version. "Die anonyme OV-Chipkaart erlaubt aber gegenüber der personalisierten Variante keine Fahrpreisermäßigung. Kaum jemand wird sie deshalb nutzen", sagte er.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 27,99€
  2. (-70%) 2,99€
  3. (-80%) 7,99€
  4. 12,49€

Der Kaiser! 25. Jan 2009

Und wenn wir nun gar keine Demokratie haben? Ja nie eine hatten?

Gelbes Elend 02. Jan 2009

Bitte Beitrag schreiben.

firehorse 02. Jan 2009

Disco? Was ist das? Sorry, aber wer sich heute noch in solchen Lokalen (wie beschrieben...

RaiseLee 01. Jan 2009

Mich den andern anschliess.... (schön geschrieben) Ganz abgesehen davon kann aus dem Text...

West-Russe 31. Dez 2008

Oh Mann, du merkst aber auch gar nix mehr!


Folgen Sie uns
       


Jedi Fallen Order - Fazit

Wer Fan von Star Wars ist und neben viel Macht auch eine gewisse Frusttoleranz in sich spürt, sollte Jedi Fallen Order eine Chance geben.

Jedi Fallen Order - Fazit Video aufrufen
Galaxy-S20-Serie im Hands-on: Samsung will im Kameravergleich an die Spitze
Galaxy-S20-Serie im Hands-on
Samsung will im Kameravergleich an die Spitze

Mit der neuen Galaxy-S20-Serie verbaut Samsung erstmals seine eigenen Isocell-Kamerasensoren mit hoher Auflösung, auch im Zoombereich eifert der Hersteller der chinesischen Konkurrenz nach. Wer die beste Kamera will, muss allerdings zum sehr großen und vor allem wohl teuren Ultra-Modell greifen.
Ein Hands on von Tobias Költzsch, Peter Steinlechner und Martin Wolf

  1. Micro-LED-Bildschirm Samsung erweitert The Wall auf 583 Zoll
  2. Nach 10 kommt 20 Erste Details zum Nachfolger des Galaxy S10
  3. Vorinstallierte App Samsung-Smartphones schicken Daten an chinesische Firma

Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
Wolcen im Test
Düster, lootig, wuchtig!

Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Project Mara Microsoft kündigt Psychoterror-Simulation an
  2. Active Gaming Footwear Puma blamiert sich mit Spielersocken
  3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

    •  /