Interview: Selbermachen statt kaufen - Rapid Prototyping

Golem.de: Was kann Rapid Prototyping bewirken - in Bezug auf die Gesellschaft oder die Wirtschaft?

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Pettis: Die wirtschaftliche Situation im Moment ist genau richtig, um mit Rapid Prototyping anzufangen. Heute sind viele Menschen von einem System abhängig geworden, das zusammenbricht. Das Modell einer zentralisierten Produktion durch große Unternehmen versagt, weil es nicht möglich ist, Produkte individuell für Kunden herzustellen, wenn man Millionen davon produziert. Deshalb ist jetzt die Zeit, das Paradigma der zentralisierten Produktionsweise zu untergraben und Gegenstände selbst zu machen. Ihr könnt sie herstellen, an eure Freunde oder über das Internet verkaufen. Ihr könnt die Pläne weitergeben oder auf die Website Thingiverse, die ich mit betreibe, hochladen und sie anderen zur Verfügung stellen.

Das ist der Beginn einer Revolution: Wir stellen die Gegenstände, die wir brauchen, selbst her und zwar jetzt. Heimwerken klingt nicht besonders bedrohlich. Aber man stelle sich eine Welt vor, in der alle Gegenstände statt sie zu kaufen selbst machen oder sie sich von einem Freund machen lassen. Ich arbeite daran, dass wir in so einer Welt leben.

Golem.de: Aber die Maschinen für das Rapid Prototyping liefern doch immer noch die großen Unternehmen.

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Laserschneider (Foto: Pettis)
Laserschneider (Foto: Pettis)
Pettis: Natürlich werden viele der Rapid-Prototyping-Werkzeuge kommerziell hergestellt. Aber es gibt auch die Möglichkeit, sie selbst herzustellen. Es gibt zum Beispiel das RepRap-Projekt. Das ist ein 3D-Drucker, mit dem man einen eigenen 3D-Drucker für weniger als 1.000 US-Dollar bauen kann.

Golem.de: Wie sind Sie zum Rapid Prototyping gekommen?

Pettis: Über eine Videoshow, die ich produziert habe. Darin habe ich jede Woche etwas hergestellt. Am Anfang der Woche habe ich zum Beispiel entschieden, ein Luftkissenfahrzeug zu bauen, auch wenn ich davon überhaupt keine Ahnung hatte. Am Ende der Woche war das Video fertig, in dem ich gezeigt habe, wie das geht. Seitdem bin ich geradezu besessen davon, Dinge so schnell wie möglich und so gut wie möglich zu bauen.

Außerdem hat mich Faszination, diesen Maschinen bei der Arbeit zuzusehen, dazu gebracht. Als ich das zum ersten Mal gesehen habe, hat es bei mir klick gemacht. Ich dachte: Wow, das ist etwas Besonderes. Das hat mir eine neue Welt eröffnet.

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HandreasEitermann 14. Jan 2009

... hat mal wieder den Trend verpennt.

Besserwisser XY 11. Jan 2009

lieber nicht im Namen des Glaubens sind Millonen wenn nicht Milliarden Menschen gestorben...

Besserwisser XY 11. Jan 2009

naja aber auch nur unter der vorrausetzung keine patente keine lizenzen kein...

Besserwisser XY 11. Jan 2009

Jetzt tu bloss nciht so als würde sich beim Magnetmotor nichts verbrauchen, durch die...



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