32-MBit/s-Zugänge für 8 Millionen Baden-Württemberger
Der TV-Kabelnetzbetreiber Kabel BW hat sein Ziel für das Jahr 2008 erreicht. 150 Millionen Euro hat das Unternehmen, das der schwedischen Investorengruppe EQT Partners gehört, in den Netzausbau investiert. Mit dem Anschluss von Schramberg, einer Stadt im mittleren Schwarzwald, an das Glasfasernetz könnten jetzt theoretisch rund 8 Millionen Menschen in circa 3,5 Millionen Haushalten in Baden-Württemberg mit bis zu 32 MBit/s surfen. Bisher waren über DSL in der 22.000 Einwohner zählenden Stadt Schramberg fast nur langsame Internetverbindungen ("DSL Light") verfügbar.
"Mit hohem Kosten- und Personalaufwand haben wir es jetzt geschafft, praktisch alle Kabelhaushalte im Land an unser modernisiertes Kabelnetz anzuschließen", so Kabel-BW-Chef Klaus Thiemann. Die Firma könne damit praktisch alle angeschlossenen Städte und Gemeinden mit der vollen Bandbreite von 32 MBit/s versorgen. Die Kabel Baden-Württemberg GmbH mit Sitz in Heidelberg hat nach eigenen Angaben rund 2,3 Millionen Kunden.
Peter Hauk (CDU), Minister für Ernährung und Ländlichen Raum (kurz MLR), betonte, dass sich das Kabelnetz in Baden-Württemberg zu einer Parallel-Infrastruktur zum DSL-Netz entwickelt habe. Aus technischen Gründen könne das Kabel speziell im ländlichen Raum seine Geschwindigkeitsvorteile voll ausspielen.
Die größten deutschen Kabelnetzbetreiber sind neben Kabel BW der Marktführer Kabel Deutschland, Unitymedia, Tele Columbus und Primacom.
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