Jack Thompson will Revolte bei Take 2

Ehemaliger Anti-Spiele-Anwalt will Unternehmenschef wegen Aktienflaute stürzen

US-Anwalt Jack Thompson darf seinem Beruf nicht mehr nachgehen, trotzdem knüpft er nahtlos an alte Zeiten an, in denen er mit überspannten Aktionen und bizarren Vorwürfen die Spielebranche aufschreckte. Jetzt will er den Chef von Take 2 stürzen.

Artikel veröffentlicht am ,

Ex-Anwalt Jack Thompson (Bild: Kotaku.com)
Ex-Anwalt Jack Thompson (Bild: Kotaku.com)
Als Anwalt darf Jack Thompson nach einer Entscheidung des obersten Gerichts im US-Bundesstaat Florida nicht mehr arbeiten - jetzt will er offenbar wirtschaftlich Druck auf Take 2 ausüben. Thompson hatte schon früher gegen das Unternehmen gekämpft, weil er sich an den Inhalten etwa der GTA-Reihe gestört hatte. Jetzt ist ihm der Aktienkurs zu niedrig, berichtet Gamepolitics.com. Weil der Wert eines Take-2-Papiers derzeit bei rund 5,50 US-Dollar liege und damit weit von alten Höchstständen entfernt sei, wolle Thompson den Vorstandschef Strauss Zelnick stürzen. Thompson habe schon selbst ein paar Anteilsscheine gekauft, um Zelnick als Anführer einer Aktionärsrevolte abzuwählen. In einer Mail bezeichne Thompson den Take-2-Chef als "inkompetente, rücksichtslose Knalltüte".

Stellenmarkt
  1. Scientific IT Gruppenleitung (m/w/d)
    Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut EMI, Freiburg
  2. CAD/CAM Programmierer (w/m/d)
    AIXTRON SE, Herzogenrath
Detailsuche

Ganz aus der Luft gegriffen sind die Vorwürfe von Thompson allerdings nicht: Tatsächlich ist der Aktienkurs von Take 2 dramatisch gefallen. Zelnick hatte erst im Sommer 2008 ein Angebot von Electronic Arts an die Aktionäre von Take 2, Anteilsscheine für rund 26 US-Dollar zu kaufen, als viel zu niedrig bezeichnet. Take 2 selbst erwartet 2009 niedrigere Umsätze und Gewinne.

Thompson hat sich in der Vergangenheit immer wieder mit der amerikanischen Spieleindustrie angelegt. Dabei griff er oft zu Formulierungen, die auch diejenigen abstieß, die seine Absichten etwa über zu viel Gewalt oder Sex in Spielen inhaltlich teilen. Oft behauptete er auch Unwahres, etwa über pornografische Inhalte in Die Sims. Zumindest anfangs stieß Thompson mit seinen plakativen Äußerungen auf großes Medienecho.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


MöchtegernTyp0815 31. Dez 2008

nun ich glaube der ist nur ein armer verirrter Stalker so wie der sich auf die branche...

gugL 30. Dez 2008

"Tatsächlich ist der Aktienkurs von Take 2 dramatisch gefallen." Wahrscheinlich erst zu...

TheRealKillerCa... 30. Dez 2008

Keine Fantasie? In meinem Kopf laufen imaginäre Filme/Games ...das glaubst du net. Und...

Der Nordstern 29. Dez 2008

Wer mal ein paar wesentliche Dinge über JT lesen will, der kann das ausgiebig auf http...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cloudgaming
Google Stadia scheiterte nur an sich selbst

Die Technik war nicht das Problem von Alphabets ambitioniertem Cloudgaming-Dienst. Das Problem liegt bei Google. Ein Nachruf.
Eine Analyse von Daniel Ziegener

Cloudgaming: Google Stadia scheiterte nur an sich selbst
Artikel
  1. Tiktok-Video: Witz über große Brüste kostet Apple-Manager den Job
    Tiktok-Video
    Witz über große Brüste kostet Apple-Manager den Job

    Er befummle von Berufs wegen großbrüstige Frauen, hatte ein Apple Vice President bei Tiktok gewitzelt. Das kostete ihn den Job.

  2. Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor: KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer
    Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor
    KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer

    Dev-Update Die Diskussion um die kommerzielle Verwertbarkeit von Open Source erreicht Akka und Apache Flink, OpenAI macht Spracherkennung, Facebook hilft Javascript-Enwicklern und Rust wird immer siegreicher.
    Von Sebastian Grüner

  3. Vantage Towers: 1&1 Mobilfunk gibt Vodafone die Schuld an spätem Start
    Vantage Towers
    1&1 Mobilfunk gibt Vodafone die Schuld an spätem Start

    Einige Wochen hat es gedauert, bis 1&1 Mobilfunk eine klare Schuldzuweisung gemacht hat. Doch Vantage Towers verteidigt seine Position im Gespräch mit Golem.de.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED TV 2022 65" 120 Hz 1.799€ • ASRock Mainboard f. Ryzen 7000 319€ • MindStar (G.Skill DDR5-6000 32GB 299€, Mega Fastro SSD 2TB 135€) • Alternate (G.Skill DDR5-6000 32GB 219,90€) • Xbox Series S + FIFA 23 259€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000€ Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /