Klein, billig, leicht: Wie Netbooks den Markt umkrempeln

Trend 2009: Eingebautes UMTS für alle

HP MiniNote 2133
HP MiniNote 2133
Nach Dell stellten im vierten Quartal des Jahres 2008 andere Hersteller von klassischen Notebooks wie Fujtsu-Siemens, LG und Samsung ihre Netbooks vor. Fast alle setzen dabei auf den Atom-Prozessor. Nur HP tat das bei seinem 2133 Mininote nicht. Dessen schwache VIA-CPU der älteren Serie C7-M ist folglich weder besonders sparsam, noch annähernd schnell genug für moderne Webanwendungen wie Flash-Videos in höheren Auflösungen.

 

Stellenmarkt
  1. Projektleiter (w/m/d) im Bereich Breitbandinfrastruktur
    RBS wave GmbH, Stuttgart, Ettlingen
  2. Team-Leiter:in (w/m/d) für die Informations- und Kommunikationstechnik
    Hochschule Aalen, Aalen
Detailsuche

Eee-PC 1000H
Eee-PC 1000H
Im Oktober 2008 begann schließlich ein durch große Händler ausgelöster Preiskrieg im Netbook-Segment. Den Eee-PC 1000H, den Asus wenige Wochen zuvor für 429 Euro auf den Markt gebracht hatte, bot beispielsweise Media Markt für 379 Euro an. In der Folge erschienen von vielen Netbooks Sonderausgaben, die in dieser Ausstattung nur bei bestimmten Händlern zu haben waren. In der Preisklasse über 300 Euro verdrängen dabei Festplatten die SSD-Module der ersten Netbooks.

Die Geräte waren sich durch die immer gleiche Ausstattung (Atom-CPU, 1 GByte RAM, drei USB-Ports et cetera) viel zu ähnlich geworden, als dass die Unterschiede sich in der Werbung noch klar herausstellen ließen. Folglich gab es hie und da mal eine größere Festplatte oder Zubehör.

Die wirklichen Unterscheidungsmerkmale brachten aber erst die "Go"-Serie der Eee-PCs von Asus und Geräte wie das X110 von LG. Bei diesen Netbooks ist ein UMTS-Modul im Gehäuse untergebracht, frühere Geräte finden in der Regel nur über einen USB-Stick Anschluss ans schnelle Mobilfunknetz. Dabei kosten auch die UMTS-Netbooks je nach Ausstattung nur um 400 Euro. Weitere Geräte wie das MSI Wind U120 sind für 2009 angekündigt.

Golem Karrierewelt
  1. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    14.11.2022, Virtuell
  2. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03./04.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Im Jahr 2007 galt ein internes UMTS-Modul noch als Ausstattungsmerkmal von teuren Businessnotebooks. Durch immer günstigere Datentarife wird der drahtlose Internetzugang unterwegs aber auch für Privatanwender attraktiv. Die passenden Endgeräte können nicht mehr nur Smartphones, sondern zunehmend auch Netbooks sein. Die Minirechner werden zudem schon seit dem Eee-PC 701 von den Mobilfunkprovidern ähnlich wie Handys im Paket mit Verträgen subventioniert angeboten.

Im Zuge der allgemein fallenden Preise für Hardware haben die Netbooks auch klassische Notebooks unter Druck gesetzt. Für einen Mobilrechner mit 15,4-Zoll-Display muss man nicht unbedingt sehr viel mehr als 500 Euro ausgeben - schleppt dann aber mindestens ein Kilo mehr mit sich herum.

Wenn Nvidias Plan aufgeht, werden die Netbooks 2009 bedingt spieltauglich und vollständig brauchbar für HD-Video. Nicht nur die Notebooks, sondern auch die noch kaum existente Kategorie der "Mobile Internet Devices" (MID) werden dadurch bedroht. Ob sich die vor allem von Intel seit Jahren propagierten MIDs angesichts des Netbook-Booms durchsetzen können, scheint einmal mehr fraglich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Klein, billig, leicht: Wie Netbooks den Markt umkrempeln
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5


Guest007 03. Jan 2009

Naja, ich denke die Buchsen für Kopfhörer- und Mikrofonanschluss sind da ganz praktisch

jackjack 03. Jan 2009

Vielleicht sind faire gehandelte Produkte nicht teurer die meisten Leute fahren einfach...

kadi 01. Jan 2009

Bei OpenOffice kann man die GUI frei skalieren. Im Menu: Tools/Options/OpenOffice.org...

kohdek 01. Jan 2009

Psssst! Verrate doch nicht alles! Nachher läd er dann garnicht das Vista Premium Codec...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Die große Umfrage
Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023

Golem.de und Statista haben 23.000 Fachkräfte nach ihrer Arbeit gefragt. Das Ergebnis ist eine Liste der 175 besten Unternehmen für IT-Profis.

Die große Umfrage: Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023
Artikel
  1. Monitoring von Container-Landschaften: Prometheus ist nicht alles
    Monitoring von Container-Landschaften
    Prometheus ist nicht alles

    Betreuer von Kubernetes und Co., die sich nicht ausreichend mit der Thematik beschäftigen, nehmen beim metrikbasierte Monitoring unwissentlich einige Nachteile in Kauf. Eventuell ist es notwendig, den üblichen Tool-Stack zu ergänzen.
    Von Valentin Höbel

  2. Quellen im Gefängnis: CIA hat Informantenportale fährlässig schlecht geschützt
    Quellen im Gefängnis
    CIA hat Informantenportale "fährlässig" schlecht geschützt

    Der US-Auslandsgeheimdienst CIA hat Websites für Informanten so schlecht geschützt, dass sie leicht auffindbar waren.

  3. Smart-Home-Hub: Ikea Dirigera für rund 60 Euro gelistet
    Smart-Home-Hub
    Ikea Dirigera für rund 60 Euro gelistet

    Ikea hat das Smart-Home-Hub Dirigera auf seiner Website angekündigt. Das Gerät ist für den Matter-Standard geeignet.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 3 Spiele für 49€ • Saturn Gutscheinheft • Günstig wie nie: LG OLED 48" 799€, Xbox Elite Controller 2 114,99€, AOC 28" 4K UHD 144 Hz 600,89€, Corsair RGB Midi-Tower 269,90€, Sandisk microSDXC 512GB 39€ • Bis zu 15% im eBay Restore • MindStar (PowerColor RX 6700 XT 489€) [Werbung]
    •  /