Klein, billig, leicht: Wie Netbooks den Markt umkrempeln

Die Atom-Invasion beginnt, die Schwergewichte spielen mit

Acer Aspire One
Acer Aspire One
Erst Asus, dann MSI - und wo bleiben die Top 5 der Notebookhersteller? Mitte 2008 war das eine der meistdiskutierten Fragen der Hardwarebranche. Als Erster wagte sich Acer mit dem Aspire One aus der Deckung. Noch bevor der Hersteller selbst das Gerät für den deutschen Markt ankündigen oder Testgeräte stellen konnte, hatten es findige Händler selbst importiert und verkauft. Der Hype um die Netbooks hatte nach dem Aldi-Erfolg iPhone-ähnliche Dimensionen erreicht, die nicht nur den Markt, sondern auch die Vertriebsstrukturen vor Herausforderungen stellten.

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Gigabyte M912
Gigabyte M912
Das Aspire One, das es mit Linux und Windows XP und mit kleinen SSD-Modulen wie Festplatten gibt, stellte im Juli 2008 den bis dahin besten Kompromiss aus kompaktem Gehäuse und brauchbarer Tastatur dar. Um einen Preis von deutlich unter 400 Euro zu erreichen, war aber ein 8,9-Zoll-Display nötig, das zudem stark spiegelte. Noch mutiger im Finden von Kompromissen war kurz darauf Gigabyte, das mit dem M912 das erste Netbook mit Funktionen eines Tablet-PC vorstellte. Hier zeigte sich jedoch, dass zu diesen Preisen offenbar noch keine für den Außeneinsatz tauglichen Touch-Displays zu haben sind: Die Digitizer-Folie spiegelt noch stärker als ein Hochglanzbildschirm, obwohl die Oberfläche des Gigabyte-Displays selbst aufgeraut ist.

Eee PC 901
Eee PC 901
Derartige Experimente erlaubte sich Asus nicht, als mit dem Eee-PC 901 Mitte August der erste Atom-Rechner des Netbook-Pioniers erschien. Dabei setzte Asus auf ein neues Design mit gerundeten Kanten, änderte aber gegenüber anderen 8,9-Zoll-Geräten nichts an Tastatur und Formfaktor. Dank eines neuen Akkus kam das Gerät im Praxiseinsatz aber auf Laufzeiten um 5 Stunden, was bis dahin kein anderes Netbook schaffte.

 

Mitte September 2008 betrat mit Dell ein weiteres PC-Schwergewicht die Szene der Netbooks. Das Unternehmen hatte sich für die Entwicklung lange Zeit gelassen und zeigte ganz neue Ansätze für den Spagat zwischen niedrigem Preis und hoher Mobilität. Beim Inspiron Mini 910 gibt zwar auch ein 8,9-Zoll-Display den Formfaktor vor, die Tastatur nutzt die Gehäusebreite jedoch vollständig.

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Inspiron Mini 910 ohne Funktionstasten
Inspiron Mini 910 ohne Funktionstasten
Zudem haben die Tasten eine größere Tiefe als bei den bisherigen Netbooks, da auf die Funktionstasten verzichtet wurde. Deren Möglichkeiten sind durch Tastenkombinationen erreichbar. Ein Akku mit vier statt den meist üblichen drei Zellen und ein cleveres Kühlkonzept ohne Lüfter zeigten, dass für unter 400 Euro durchaus Innovationen möglich sind. Weniger solche Eingaben bewies Asus mit dem Eee-PC 1000H, der zwar auch überzeugte, aber gegenüber den schon verfügbaren 10-Zoll-Netbooks wenig Neues brachte. Auch hier setzte Asus aber auf vergleichsweise hohe Laufzeiten.

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Guest007 03. Jan 2009

Naja, ich denke die Buchsen für Kopfhörer- und Mikrofonanschluss sind da ganz praktisch

jackjack 03. Jan 2009

Vielleicht sind faire gehandelte Produkte nicht teurer die meisten Leute fahren einfach...

kadi 01. Jan 2009

Bei OpenOffice kann man die GUI frei skalieren. Im Menu: Tools/Options/OpenOffice.org...

kohdek 01. Jan 2009

Psssst! Verrate doch nicht alles! Nachher läd er dann garnicht das Vista Premium Codec...



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