Klein, billig, leicht: Wie Netbooks den Markt umkrempeln

Größere Displays und Windows schaffen Massenmarkt

Eee-PC 900 (rechts) und 701
Eee-PC 900 (rechts) und 701
Beim Eee-PC 701 war das Display mit 800 x 480 Pixeln der größte Schwachpunkt. Asus änderte das mit dem Modell 900 im Juni 2008. Darin rechnete immer noch ein Celeron-Prozessor, obwohl Intel seine Stromspar-CPU Atom längst vorgestellt hatte. In großen Stückzahlen lieferbar war der Winzprozessor jedoch noch nicht. Mit den 1.024 x 600 Pixeln auf 8,9 Zoll des Eee-PC 900 ließ sich das Web aber nun akzeptabel nutzen. Und statt mit einem angepassten Linux war das Gerät auch mit Windows XP zu haben.

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Für den Microsoft-Klassiker sollten nach mehrfacher Verlängerung eigentlich am 30. Juni 2008 die letzten Lizenzen verkauft werden. Da Netbooks aber für Windows Vista zu leistungsschwach sind und die günstigen Minirechner ein Überraschungserfolg mit Linux zu werden drohten, ließ sich Microsoft ein neues Lizenzmodell eigens für Netbooks und verwandte Kategorien einfallen.

Wie inzwischen auch auf den Microsoft-Aufklebern neuer Geräte zu sehen ist, arbeiten die XP-Netbooks mit einer "ULCPC-Lizenz". Für "Ultra Low-Cost PCs" schreibt Microsoft dabei eine magere Ausstattung vor: Maximal 1.024 x 768 Pixel darf das Display zeigen, RAM und Festplatte sind auf 1 beziehungsweise 160 GByte begrenzt. Der Plattenplatz war in diesem Modell ursprünglich nur halb so groß. Microsoft hat diese ULCPC-Vorschriften nie bestätigt, aber auch nicht dementiert.

Diese Vorgaben führen zu der seltsamen Situation, dass Netbooks mit Linux und 2 GByte Hauptspeicher günstiger zu haben sind als mit 1 GByte und Windows XP. Wer schon eine Lizenz besitzt und sie auf einem anderen Rechner nicht mehr nutzt, kauft sich das Linux-Modell, bekommt mehr Hardware für weniger Geld und installiert Windows selbst.

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Erst kurz vor Weihnachten 2008 stellte sich heraus, dass Microsoft noch bis zum Mai 2009 XP-Lizenzen vergibt - die ULCPC-Versionen sollen sogar bis zum Juni 2010 zu haben sein. Dabei handelt es sich nicht einmal um eine abgespeckte Windows-Variante, sondern um ein vollwertiges Windows XP Home.

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Guest007 03. Jan 2009

Naja, ich denke die Buchsen für Kopfhörer- und Mikrofonanschluss sind da ganz praktisch

jackjack 03. Jan 2009

Vielleicht sind faire gehandelte Produkte nicht teurer die meisten Leute fahren einfach...

kadi 01. Jan 2009

Bei OpenOffice kann man die GUI frei skalieren. Im Menu: Tools/Options/OpenOffice.org...

kohdek 01. Jan 2009

Psssst! Verrate doch nicht alles! Nachher läd er dann garnicht das Vista Premium Codec...



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