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Netbook-Streit: Psion meldet sich zu Wort

Vorgehen nur gegen Hersteller und Websites, die mit dem Begriff Geld verdienen. Psions Anwälte haben sich im Streit um den Begriff Netbook zu Wort gemeldet. Sie verteidigen ihr Vorgehen, denn es beschränke sich auf Websites, die mit der Markenverletzung Geld verdienen und richte sich in erster Linie gegen Hersteller und Shops.
/ Jens Ihlenfeld
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Psion hat über seine Anwälte einige Websites, Shops und Hersteller aufgefordert, die Nutzung des Begriffs Netbook zu unterlassen, denn dabei handle es sich um eine Marke von Psion. Das Unternehmen hatte 1999 sein Psion netBook vorgestellt und später verkauft. Mittlerweile wird der Begriff aber als Sammelbezeichnung für Mini-Notebooks mit Intels Atom-Prozessor gebraucht. Der Begriff stammt in dieser Form von Intel.

Psion nutzt die Marke Netbook bis heute, wenn auch zuletzt nur noch für den Verkauf von Zubehör. Angesichts der zunehmenden Nutzung der Bezeichnung für die neue Gerätekategorie sah sich Psion gezwungen, gegen die falsche Nutzung vorzugehen. Wie Psions Anwälte in einer E-Mail an den Blogger James Kendrick(öffnet im neuen Fenster) klarstellen, geht es nicht darum, Blogger und Journalisten abzumahnen, sondern darum, gegen Hersteller, Shops und andere Websites vorzugehen, die aus der Markenrechtsverletzung Profit schlagen.

Ihnen wurde eine Zeitspanne von drei Monaten eingeräumt, um einen neuen Begriff zu suchen. Es sei nur fair, dass Psion versuche, seine Rechte zu verteidigen, so die Anwälte, das zeigten auch die bislang eingegangenen Antworten auf die Schreiben, in denen durchweg angekündigt werde, Psions Wunsch nachzukommen.


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