Linux 2.6.28 bringt Ext4 und GEM
Mit der Veröffentlichung von Linux 2.6.28 wurde das Dateisystem Ext4(öffnet im neuen Fenster) als stabil deklariert. Es kann Ext3 ersetzen und ist zu diesem abwärtskompatibel, kann aber mit größeren Dateien und Dateisystemen umgehen, bietet eine Onlinedefragmentierung sowie ein schnelleres, robusteres Journaling.
Neu ist zudem GEM, ein Speichermanager für Grafikspeicher. Mit diesem wird die Basis für einen neuen Grafikstack in Linux gelegt, auch um auf die zunehmende Nutzung von Grafikchips für generelle Rechenaufgaben zu reagieren. GEM wurde ursprünglich von Intel entwickelt.
Hinzu kommen Unterstützung für Ultra Wide Band als Basis für Wireless USB und UWB-IP, eine bessere Skalierbarkeit der Speicherverwaltung sowie Leistungssteigerungen. Ein Boot-Tracer soll helfen, den Boot-Prozess zu optimieren. Fallsensoren von Festplatten werden nun ebenfalls unterstützt. Zahlreiche Änderungen gibt es zudem bei Treibern.
Eine Zusammenfassung der Neuerungen in Linux 2.6.28 liefert kernelnewbies.org(öffnet im neuen Fenster) , alle Änderungen im Detail führt das Changelog(öffnet im neuen Fenster) auf. Der Quelltext von Linux 2.6.28 steht unter kernel.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.



