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Telekom und Vodafone bauen zusammen 50-MBit/s-Zugänge

Pilotprojekte in Heilbronn und Würzburg. Die Deutsche Telekom und der britische Konkurrent Vodafone arbeiten erstmals beim Aufbau von VDSL-Netzen zusammen. Würzburg und Heilbronn erhalten durch das Pilotprojekt 50-MBit/s-Internetzugänge.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Deutsche Telekom kooperiert beim VDSL-Ausbau mit dem Wettbewerber Vodafone. In Würzburg und Heilbronn sollen bis Spätsommer 2009 je rund 50.000 Haushalte Anschluss an das glasfaserbasierte Netz erhalten.

Die Telekom hat bereits in 31 Städten VDSL-Netzwerke aufgebaut, danach stockte der Ausbau wegen unklarer Gewinnaussichten. Die Wettbewerber des einstigen Monopolisten erhalten dort aber bislang keinen Zugriff auf die Infrastruktur, die Übertragungskapazitäten von bis zu 50 MBit/s bietet. Der Ausbau von VDSL-Netzen in Deutschland kostet nach Angaben des Branchenverbands VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten), in dem Wettbewerber der Telekom organisiert sind, 40 Milliarden Euro.

Das gemeinsame Pilotprojekt diene dazu, Erfahrungen im VDSL-Ausbau zu sammeln, so Vodafone heute in Düsseldorf. Vodafone wolle einen echten Infrastrukturwettbewerb bei schnellen Internetanbindungen. "Deswegen werden wir in einem Pilotprojekt Heilbronn in den nächsten Monaten mit dem Ausbau von VDSL beginnen und unsere Infrastruktur für die Telekom öffnen" , erläutert Friedrich Joussen, der Vodafone Deutschland und die Arcor AG führt. In einem ähnlichen Pilotprojekt baut die Deutsche Telekom das Stadtgebiet von Würzburg aus, Vodafone beteiligt sich mit eigenem Glasfaserausbau und Vermittlungstechnik. [von Jens Ihlenfeld und Achim Sawall]


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