Canons Vollformatkamera hat ein Bildproblem
Der Effekt ist nur sehr schwer reproduzierbar: Bei Nachtaufnahmen, die viele kleine, punktförmige Lichtquellen aufweisen, treten gelegentlich schwarze Punkte rechts neben der Lichtquelle auf. Bei einer Kamera, deren Gehäuse rund 2.500 Euro kostet, stellt das ein großes Problem für den Hersteller dar.
Das zweite Problem, das manche Fotografen mit der Canon EOS 5D Mark II haben, bezeichnet man in der Fachsprache als "vertical banding". Es beschreibt einen ebenfalls vornehmlich auf dunklen Bildern vertikal sichtbaren Streifen mit erhöhter Rauschfrequenz quer über das gesamte Foto. Dieses Problem tritt auch bei anderen Herstellern gelegentllich auf und konnte häufig mit Firmwareupdates gelöst werden. Canons Tipp ist derzeit, die Aufnahme mit der Rohdateneinstellung sRAW2, RAW oder JPEG zu machen.
Die EOS 5D Mark II arbeitet mit einer Auflösung von 21,1 Megapixeln, einer Lichtempfindlichkeit von maximal ISO 25.600 und kann Filme in 1080p aufnehmen. Der CMOS-Sensor ist 36 x 24 mm groß. Die Kamera beherrscht Live-View und ermöglicht Serienaufnahmen mit 3,9 Bildern pro Sekunde für bis zu 310 JPEG-Fotos hintereinander. Um Staubanhaftungen schnell zu lösen, kann der Sensor mit hoher Frequenz vibrieren und den Schmutz abschütteln. Die Auflösung des 3 Zoll großen Displays liegt bei 920.000 Bildpunkten.
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