Interview: Hinter den Kulissen der Onlinespielebranche

Golem.de: Welche Entwicklung sehen Sie derzeit im Markt der Onlinespiele, etwa im Verhältnis der Geschäftsmodelle Free-to-Play, Abonnement, Werbung?

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Mohr: Abgesehen vom Hardcoregamer-Bereich mit seinen abonnementbasierten Geschäftsmodellen gibt es einen starken Trend hin zu Free-to-Play-Angeboten. Aber wer dann mehr Gegenstände möchte, etwa besonders auffällige Onlinekleidung, der muss per Itemsale Gegenstände kaufen. Das Modell kennen wir schon aus dem Bereich der Browsergames, jetzt taucht es zunehmend in PC-Onlinespielen auf. Werbung ist noch nicht so stark, wie das viele schon länger erwartet haben, denn es gibt das große Problem, dass nicht jede Werbung in jedes Spiel passt. Niemand möchte eine Cola-Werbung in einem Ritterspiel sehen.

Golem.de: Gibt es technische Dinge, die wichtiger werden oder gerade neu aufkommen?

Mohr: Technisch tut sich derzeit sehr viel, vor allem bei den Browsern. Die werden langsam erwachsen - auch, was die Grafik angeht. Es laufen immer komplexere Spiele im Browser, und es gibt inzwischen erste Ansätze, 3D-Spiele darin laufen zu lassen. Die funktionieren, obwohl sie immer anspruchsvoller werden. Es gibt aber nach wie vor noch Content, den man nicht im Browser streamen kann. Wenn ich mir etwa einen Triple-A-Titel anschaue, dann hat der oft zwischen 3 und 5 GByte, die ich auf meinem PC installieren muss. Die Netzkapazitäten und die Bandbreite, das in Echtzeit anzeigen zu können, sind einfach noch nicht da. Das gilt insbesondere auf dem Land, wo die Leute vielerorts noch mit ISDN im Internet sind. Auch die sind eine wichtige Zielgruppe. Da sind auch die Telefonanbieter gefordert.

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Golem.de: Welche Bedeutung haben Konsolen im Bereich der Onlinespiele?

Mohr: Das ist für uns von der Engine-Seite her ein Thema. TinCat ist eine Netzwerkengine, und wir kommen immer mehr dahin, dass beispielsweise PC- und Konsolenversionen vernetzt werden. Das ist für uns ein Thema, andererseits sind die Konsolen "Closed Shop"-Systeme. Firmen wie Microsoft, Sony und Nintendo haben ihre eigenen Netzwerke, polieren die auch und machen genaue Vorschriften, was die Technik angeht. Da wird die Welt eher getrennt. Unser Ansatz ist es, die Welt und die Spieler zusammenzuführen.

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Macelinho 27. Dez 2008

Ist das geil, Physik wirklich neu erfunden. aber was will man den erwarten wenn man eine...

Fambu 25. Dez 2008

Huch, wie kommst du denn drauf das alles mit wow zu tun haben muss nur weil "online...

spieler 24. Dez 2008

kt

Urlauber 23. Dez 2008

ob es der schlechteste st wll ch ncht bestaetgen aber auf...



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