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Auch Sony wünscht dem Blister den Tod

Nach Amazon und anderen Herstellern reagiert Sony Electronics. Sony will seine Produkte bald kunden- und umweltfreundlicher verpacken. Amazon hat dem Blister bereits den Kampf angesagt . Ob Blister oder Clamshell, Sichtverpackungen aus verschweißtem Plastik sind kaum aufzubekommen und es droht Verletzungsgefahr.
/ Christian Klaß
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In einem offiziellen Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) kündigte ein Unternehmenssprecher von Sony Electronics an, dass die Beschwerden frustrierter Kunden über schwer auspackbare Unterhaltungselektronik - wie Kopfhörer und MP3-Player - erhört würden. Zwar bevorzugten viele Händler die verschweißten Sichtverpackungen - Clamshell beziehungsweise Blister -, weil die enthaltenen Produkte klar zu erkennen und dennoch besser vor Diebstahl geschützt seien. Doch viele Kunden ärgerten sich, wie schwer diese Verpackungen zu öffnen sind.

Ohne ein scharfes Werkzeug lassen sie sich in der Regel nicht öffnen, gesteht Sony-Sprecher Rick Clancy ein und ärgert sich selbst darüber. Auch Sony setzt bisher auf verschweißte Sichtverpackungen. Das soll sich aber ändern. "Sony arbeitet daran und ich gehe davon aus, dass wir bald eine Alternative ankündigen können" , so Clancy.

 
Video: Sony-Video - Death to the Clamshell

Ein nun veröffentlichter Sony-interner Videoclip ("Death to the Clamshell") nimmt sich des Themas Auspackdauer und Verletzungsgefahr von Blister- und Clamshell-Verpackungen an. Nicht ganz ernst, aber mit dem Hinweis auf baldige Besserung.


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