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Zweite Beta von KDE 4.2

Weitere Fehlerbereinigungen. Die zweite Beta von KDE 4.2 soll Testern die Möglichkeit geben, intensiv nach Fehlern zu suchen. Gegenüber der ersten Beta wurden nach Angaben der Entwickler viele Probleme behoben.
/ Julius Stiebert
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KDE 4.2 soll stabiler sein als die bisherigen KDE-4-Versionen und zudem mehr Funktionen enthalten. Die neue Version enthält zusätzliche Desktopeffekte und prüft automatisch, ob die vorhandene Hardware diese Effekte unterstützt. Symbole im Systray können versteckt und Einträge in der Startleiste gruppiert werden.

In KDE 4.1 hatten die Entwickler die klassischen Symbole auf dem Desktop entfernt und stattdessen Folder View vorgestellt. Das Applet lässt sich auf dem Plasma genannten Desktop platzieren und zeigt einen Ordnerinhalt an – also beispielsweise auch Programmverknüpfungen. Um die normale Symbolansicht zurückzuerhalten, kann Folder View in KDE 4.2 als Hintergrund ausgewählt werden.

Der Plasma-Desktop kann außerdem die Google Gadgets verwenden. Applets können jetzt auch in Ruby und Python geschrieben werden.

Konqueror bietet jetzt auch eine Find-as-you-type-Suche und KMail erhielt eine überarbeitete Ansicht für E-Mail-Anhänge. Vi-Fans finden entsprechende Modi in den Editoren KWrite und Kate und die Oberfläche des Packprogramms Ark wurde überarbeitet. Zusätzlich gibt es ein neues Druckerkonfigurationssystem. KRDC unterstützt Active Directory über LDAP.

Die zweite KDE-4.2-Beta ist für Tester gedacht, die sich an der Fehlersuche beteiligen wollen. Alle Änderungen sind im Changelog(öffnet im neuen Fenster) aufgelistet. KDE 4.2 kann im Quelltext heruntergeladen(öffnet im neuen Fenster) werden. Fertige Pakete gibt es für Fedora, Kubuntu und OpenSuse.


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