Wer welches Linux braucht

Ubuntu
Ubuntu 8.10
Ubuntu 8.10
Für einigen Wirbel sorgte vor ein paar Jahren die erste Version der Linux-Distribution Ubuntu. Das Interesse der Medien war auch durch den Ubuntu-Schöpfer Mark Shuttleworth begründet. Der Milliardär war der zweite Weltraumtourist und steckte einen Teil seines Geldes in seine Firma Canonical, die Ubuntu entwickelt.

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Doch das war nicht der einzige Grund für den regelrechten Hype, der rund um die auf Debian Linux basierende Distribution ausbrach. Vielmehr erfreute sich Ubuntu aufgrund seiner einfachen Bedienbarkeit großer Beliebtheit - und tut es noch immer. Ubuntu 8.10 (Test) wird von einer Live-CD gestartet, mit der das System ausprobiert werden kann. Direkt aus der Live-Umgebung wird auch der Installer aufgerufen, der sehr wenige Fragen stellt. In die Partitionierung kann der Nutzer eingreifen, eine Auswahl der zu installierenden Softwarepakete gibt es nicht.

 

Allerdings setzt Ubuntu ohnehin darauf, ein Programm für einen Zweck zu installieren. Dem Anwender soll es so einfach wie möglich gemacht werden. Wo andere Distributionen mehrere Browser parallel einrichten, gibt es bei Ubuntu nur Firefox. Als Desktop wird Gnome verwendet und Programme wie OpenOffice.org gehören ebenfalls zu Ubuntus Lieferumfang. Ein Pendant zu Yast gibt es in Ubuntu nicht, die Konfiguration erfolgt über einzelne Werkzeuge. Die sind sehr einfach gehalten, so dass es beispielsweise nicht schwierig ist, einen proprietären Grafiktreiber einzurichten. Multimediacodecs werden unter Ubuntu, wie bei Fedora, gesucht, wenn eine entsprechende Datei geöffnet wird. Direkt mit dabei sind sie nicht. Wie bei den anderen vorgestellten Distributionen nutzt Ubuntu auf Wunsch Package Kit zur Softwareinstallation. Als Standard kommt Synaptic zum Einsatz, dessen Prinzip identisch ist.

Ubuntu 8.10
Ubuntu 8.10
Ubuntu ist nicht nur bei Einsteigern beliebt. Die einfache Installation, gute Konfigurationswerkzeuge und nützliche Tools wie der Treiberassistent machen den Einstieg in die Ubuntu-Welt sehr einfach. Zudem bricht Ubuntu beispielsweise mit dem Konzept des allmächtigen Root-Nutzers und den nicht priviligierten Nutzern. Unter Ubuntu müssen Systemänderungen mit dem Nutzerpasswort bestätigt werden, eine Anmeldung als Root ist standardmäßig nicht möglich. Ob das gut ist, sei dahingestellt. In jedem Fall beseitigt es eine Gegebenheit, die Linux-Einsteiger oft als verwirrend empfinden - obwohl auch Windows mittlerweile dieses Konzept nutzt.

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Die aktuelle Ubuntu-Version steht unter ubuntu.com zum Download bereit.

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Mugambos 17. Aug 2009

Ups, da bin ich wohl auf einen sehr alten Artikel gestoßen :))

oxygen 10. Aug 2009

Dann bist du bei Gentoo genau richtig. Das fehlen von Releasezykeln macht die...

skhor 01. Jan 2009

Warum wird Mandriva eigentlich immer seltener zu den Einsteiger-freundlichen Distris...

linux-macht... 31. Dez 2008

Ich weiss, die Sendung direkt verlinken konnte ich nicht, weil ich beim Aufruf von...



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