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Wer welches Linux braucht

OpenSuse
OpenSuse 11.1
OpenSuse 11.1
OpenSuse ist das aus Suse Linux entstandene Communityprojekt von Novell. Suse Linux hat sich schnell einen Ruf als einsteigerfreundliche Distribution gemacht. Das gilt auch für OpenSuse, dessen aktuelle Version 11.1 erst vor wenigen Tagen erschienen ist (Test).

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Die Installation gestaltet sich wie bei Fedora sehr einfach. Es sind nicht viele Benutzereingaben erforderlich. Die Partitionierung kann OpenSuse automatisch erledigen. Wer lieber selbst eingreift, erhält beispielsweise die Möglichkeit, die Festplatte zu verschlüsseln. Bei der Softwareauswahl muss sich der Nutzer für einen Desktop entscheiden: Gnome oder KDE. Traditionell ist die ursprünglich aus Deutschland stammende Distribution sehr KDE-verbunden, wenngleich Novell mittlerweile auch Gnome stark unterstützt. Eine Vorgabe gibt es nicht. Der Anwender muss die Wahl auf jeden Fall selbst treffen.

 

Darüber hinaus lassen sich die zu installierenden Programme anhand von Schemata - wie Bürosoftware oder Entwicklungssoftware - anpassen. Sowohl Gnome als auch KDE sind bei OpenSuse optisch gegenüber den offiziellen Versionen verändert. Während sich das bei Gnome in einem komplett neuen Startmenü niederschlägt, dem es etwas an Übersichtlichkeit mangelt, handelt sich bei KDE eher um angepasste Funktionen. Dabei greift Novell auch auf Usability-Studien zurück, um eine möglichst anwenderfreundliche Distribution zu erstellen.

OpenSuse 11.1
OpenSuse 11.1
Für OpenSuse gilt mittlerweile wie für Fedora, dass nur freie Software in der Distribution zu finden ist. Hier hilft beispielsweise das Packman Repository, aus dem sich etwa Multimediacodecs nachinstallieren lassen. Die Softwareverwaltung in OpenSuse ist dafür sehr übersichtlich gestaltet, zumal die Pakete in Gruppen organisiert sind - als grafisches Werkzeug kommt auch hier Package Kit zum Einsatz.

Das System wird bei Suse über das Werkzeug Yast konfiguriert, in dem verschiedene Module für unterschiedliche Aufgaben gesammelt sind. Nicht alle dieser Module sind so übersichtlich, wie es zu wünschen wäre. Generell ist Yast jedoch gerade für Linux-Einsteiger eine große Hilfe, da sich hier sowohl einfache Aufgaben wie die Druckerkonfiguration als auch komplexere Sicherheitseinstellungen an einer zentralen Stelle finden, und die Konfiguration so stets mit einem grafischen Programm erfolgen kann. Andererseits wird mit der Benutzung von Yast die Kontrolle aus der Hand gegeben.

OpenSuses Ruf als einsteigerfreundliche Distribution ist auch heute noch gerechtfertigt. Mit Yast kommen Neulinge, die nicht tief in das System einsteigen wollen, schnell zum Ziel. Außerdem installiert die neue OpenSuse-Version Treiber für Zusatzgeräte anhand der USB-ID nach, was den Einstieg ebenfalls erleichtert. Erfahrenere Nutzer hingegen kann die Konzentration auf Yast schnell stören.

OpenSuse kann von der Projektseite heruntergeladen werden, auch Live-CDs gibt es.

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Mugambos 17. Aug 2009

Ups, da bin ich wohl auf einen sehr alten Artikel gestoßen :))

oxygen 10. Aug 2009

Dann bist du bei Gentoo genau richtig. Das fehlen von Releasezykeln macht die...

skhor 01. Jan 2009

Warum wird Mandriva eigentlich immer seltener zu den Einsteiger-freundlichen Distris...

linux-macht... 31. Dez 2008

Ich weiss, die Sendung direkt verlinken konnte ich nicht, weil ich beim Aufruf von...

Der Weltversteher 30. Dez 2008

Ich dachte Linuxe gäb es nur im Zoo in der Arktisabteilung? Ist das nicht fies, wenn ich...


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