Motorola zieht die Sparschraube weiter an
Seit Jahren hat Motorola mit einer veralteten Modellpalette zu kämpfen und macht nun die allgemeine wirtschaftliche Lage für die geplanten Sparmaßnahmen verantwortlich. Die bei Motorola Beschäftigten werden im kommenden Jahr keine Gehaltserhöhungen bekommen, erklärte der Konzern.
Zudem werden die Zahlungen für die Rentenversicherung der US-Mitarbeiter im Jahr 2009 ausgesetzt. Den Angestellten steht es frei, die Beiträge zur Rentenversicherung selbst aufzubringen. Ab März 2009 wird der Konzern auch keine Beiträge mehr in die US-Pensionsfonds einzahlen.
Die Motorola-Chefs Greg Brown und Sanjay Jha wollen im kommenden Jahr auf ein Viertel ihres Grundgehalts verzichten. Zudem will Brown die ihm zustehende Bonuszahlung für das laufende Jahr nicht in Anspruch nehmen. Nur auf einen Teil der Bonuszahlung für das Jahr 2008 will Jha verzichten. Dieser Anteil entspricht Browns gesamter Bonuszahlung, erklärte Motorola. Den verbleibenden Bonus erhält Jha in Form von Aktien.
Genaue Zahlen zu den genannten Kürzungen teilte Motorola nicht mit.
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