Qimonda: Keine Einigung über Finanzierung

Infineon: Können Forderungen Sachsens nicht erfüllen

Die Zukunft des Speicherchiphersteller Qimonda bleibt weiter ungewiss. Zwar bietet der Freistaat Sachsen dem Unternehmen einen Kredit an, besteht aber darauf, dass dessen Muttergesellschaft Infineon mitzieht. Die sieht sich dazu nicht imstande und setzt auf eine Teilverstaatlichung.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Freistaat Sachsen ist bereit, Qimonda mit einem Darlehen in Höhe von 150 Millionen Euro zu marktüblichen Konditionen zu unterstützen. Dieser Kredit ist aber mit der Forderung an Infineon verbunden, einen "unkonditionierten dauerhaften Beitrag in Höhe von 150 Millionen Euro in bar" zu leisten. Doch Infineon sieht sich dazu nicht imstande.

Die Forderung übersteige "bei weitem die Möglichkeiten, wie sie Infineon in den Verhandlungen mit dem Freistaat frühzeitig und deutlich zum Ausdruck gebracht hat", teilt Infineon mit. "Wir bedauern außerordentlich, dass unsere Vorschläge vom Freistaat Sachsen nicht berücksichtigt worden sind", sagt Infineon-Chef Peter Bauer. Infineon habe trotz der äußerst angespannten Marktlage einen Kredit angeboten, "in Verbindung mit dem Verkauf eines substantiellen Aktienpaketes an den Freistaat". Damit sei Infineon an die Grenze der noch vertretbaren Belastungen gegangen, so Bauer, und bietet zugleich weitere Gespräche an.

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hrthhte 23. Jan 2009

nur gut das man sämtlich gewinne versteuern muss wenn man die aktien nicht mindestens 1...

Basta 17. Dez 2008

Toll, wenn man es sich so einfach macht und einfach mal auf die bösen Unternehmen...

Toll 17. Dez 2008

Freistaat Sachen und Verstaatlichung? Wie geht denn das zusammen?



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