Test: OpenSuse 11.1 - kleines Update zu Weihnachten

OpenSuSE 11.1 mit Gnome
OpenSuSE 11.1 mit Gnome
Ein Lob haben sich die OpenSuse-Entwickler verdient. Denn wie üblich haben sie auch die neue KDE-Version sehr gut in die Distribution integriert - und das nicht nur optisch. Wie immer sind auch schon Funktionen aus KDE 4.2 zurückportiert.

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Wem der Sprung auf KDE 4 weiterhin zu heikel ist, der findet KDE 3.5.10 in der Distribution. Aber: KDE 3.5 ist bei der Installation aus der Übersicht verschwunden und ist nun im "Others"-Menü zusammen mit Oberflächen wie Xfce versteckt. Das ist als klarer Hinweis zu verstehen. OpenSuse bewegt sich in Richtung KDE 4. Ob auch die nächste OpenSuse-Version noch KDE 3.5 mitliefern wird, ist noch nicht entschieden.

Gnome ist in der Version 2.24.1 enthalten und ebenfalls angepasst. So verwendet die Desktopumgebung das OpenSuse-Menü, an dem sich auch weiterhin die Geister scheiden werden. Die neue Gnome-Version enthält aber auch nützliche neue Funktionen wie die Unterstützung für Tabs im Dateimanager Nautilus. Teil von Gnome ist auch der Audioplayer Banshee 1.4.1, der Musik auf das Google-Handy G1 übertragen kann.

Neue Module für Yast

Yast unter KDE
Yast unter KDE
Das Konfigurationswerkzeug Yast erhielt neue Module, etwa um Drucker einzurichten und um Sicherheitsfunktionen zu aktivieren. Neu ist dabei auch, dass Suse mit aktiviertem SELinux daherkommt. Die Sicherheitserweiterung für den Linux-Kernel wird nun unterstützt, kommt aber gänzlich ohne Regeln und ist somit erst recht nur für erfahrene Nutzer interessant. Auch ansonsten gilt SELinux als recht kompliziert. Erste Wahl bei OpenSuse bleibt das vom Suse-Sponsor Novell bevorzugte AppArmor, mit dem Sicherheitsregeln für einzelne Programme definiert werden und das insgesamt simpler zu konfigurieren ist.

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Für bessere Updatemechanismen sorgt Package Kit, das bereits in Fedora und Ubuntu zum Einsatz kommt. Die Suse-Entwickler nutzen Package Kit auch als Basis für den neuen KDE-Updater. PolicyKit wird hier wie bei Fedora zur Rechtevergabe verwendet, so dass auch ein Nutzer ohne Root-Rechte Updates installieren kann. Einige Treiberpakete sind mit Zusatzinformationen ausgestattet, um bei USB-Geräten anhand der USB-ID den richtigen Treiber vorzuschlagen. Zudem bittet OpenSuse seine Anwender, Informationen über die eigene Hardware an das Smolt-Projekt zu übermitteln. Das sammelt Informationen über die von Linux-Nutzern verwendete Hardware, um Gerätehersteller davon zu überzeugen, dass diese Treiber anbieten.

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TomTom 06. Jan 2009

Also, schon lustig hier: 1. WinXP (32/64-Bit) sind sehr stabil, allerdings auch recht...

erko 22. Dez 2008

mein gott es existieren unter linux viele windowsmanager. da muss man nur mal einen...

erko 22. Dez 2008

bei opensuse 10.3 hab ich aufgehört das war langsamer als xp pro bei 512 mb ram. ich hab...

Meldrian 19. Dez 2008

Wie bei einem Nachbar der da sagte "also ich hätte mir den neuen BMW erst gekauft wenn in...



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