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Myst Online startet neuen Versuch als Open-Source-Projekt

Entwickler von Cyan World geben Quellcode ihrer virtuellen Welt frei. Die Adventurewelt Myst Online war erfolglos. Jetzt versucht das Entwicklerstudio Cyan Worlds, sein inzwischen geschlossenes Spiel von den Fans auf Basis einer Open-Source-Lizenz wiederbeleben zu lassen. Selbst die Entwickler sind nicht überzeugt, dass das funktioniert.
/ Peter Steinlechner
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Was nichts wird, wird - Open Source? Im Fall des im April 2008 eingestellten Myst Online(öffnet im neuen Fenster) versucht es das Entwicklerteam Cyan Worlds jedenfalls mit dem Ansatz, den Server-, Client- und Tool-Quellcode zu veröffentlichen. Fans sollen sich selbst um die Weiterentwicklung und Verbesserung kümmern können.

Über Erfahrungen mit Open-Source-Projekten verfügt Cyan nicht. "Das alles ist ein bisschen Angst einflößend für Cyan, weil das ein Gebiet ist, das wir nie vorher betreten haben" , schreiben die Entwickler im Rahmen der Ankündigung auf ihrer Webseite. Den Entwicklern fehlen nach eigenen Angaben die Ressourcen, Myst Online selbst weiterzuentwickeln. Sie konzentrieren sich derzeit auf ihre Arbeit an einem Myst für das iPhone.

Gründe für den ausgebliebenen kommerziellen Erfolg und die Schließung von Myst Online war neben der Produktqualität - in Tests hat das Programm nur mittelmäßige Wertungen erhalten - auch die schlechte Vermarktung. So gibt es neben dem an den Verkaufserfolg Myst erinnernden Namen noch eine Reihe weiterer Titel, insbesondere den oft verwendeten Uru Live.


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