Qimonda: Rettende Finanzspritze von Infineon erwartet

Landesregierung will Arbeitsplatzgarantie

Der kriselnde Speicherchiphersteller Qimonda könnte durch eine Finanzspritze von Infineon gerettet werden. Im Gespräch sind 50 Millionen Euro, die Infineon an sein Tochterunternehmen überweisen will. Das Land Sachsen fordert jedoch mehr Unterstützung.

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Dem Land Sachsen reicht diese Finanzspritze jedoch nicht. Das Land fordert ein noch höheres Engagement und will, dass Qimonda keinen größeren Arbeitsplatzabbau betreibt, der über die bisherige Planung hinausgeht. Das würde das Unternehmen zwingen, zusätzliche Kostensenkungen durch Verkauf und Schließung von Auslandswerken zu erzielen.

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Qimonda hat unter anderem weitere Werke in den USA und China. Eine vom sächsischen Staat in Auftrag gegebene Studie von PricewaterhouseCoopers und Arthur D. Little schätzt die Marktaussichten des Halbleiterherstellers positiv ein. Focus zufolge attestiert die Studie Qimonda eine europäische Technologieführerschaft im Bereich anspruchsvoller Speicher, beispielsweise für Grafikapplikationen und große Server.

Der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) sagte dem Magazin: "Qimonda hat einen technologischen Vorsprung, hervorragende Fachkräfte und ist am Standort Dresden in der Forschung und Entwicklung gut vernetzt. Deshalb bin ich optimistisch, dass wir gemeinsam mit dem Eigentümer Infineon eine Lösung finden werden."

Qimonda hatte Ende November 2008 von Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) staatliche Finanzhilfen in dreistelliger Millionenhöhe gefordert. Die sächsische Landesregierung prüft zudem, ob eine Teilverstaatlichung des Unternehmens möglich ist, verlautete aus Konzernkreisen.

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In Dresden fallen nach dem Abbau von 600 Arbeitsplätzen im Sommer 2008 aktuell weitere 1.000 Stellen weg. Weltweit werden 3.000 Stellen abgebaut.

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