Philips will Energie sparen
Philips nimmt energiehungrige Lampen aus dem Programm
Philips hat angekündigt, im Zuge einer Kampagne für mehr Energieeffizienz Produkte in Europa vom Markt zu nehmen, für die es sparsamere Alternativen gibt. So will das Unternehmen zu einem schnelleren Umstieg auf energiesparende Beleuchtung beitragen.
Beleuchtung biete eine gute Möglichkeit, den Energieverbrauch und damit die Kohlendioxid-Emissionen zu senken, erklärte Rudy Provoost, Chef von Philips Lighting. Das schone nicht nur die Umwelt, sondern verringere auch die Stromkosten.
Philips will ab Juli 2009 in Europa eine Reihe von Produkten aus dem Programm nehmen, für die es bereits effizientere Alternativen gibt. Dabei handelt es sich um elektromagnetische Komponenten für Leuchten und komplette Leuchten, die konventionelle Vorschaltgeräte enthalten. Diese werden laut Hersteller hauptsächlich in Betrieben und in Büros eingesetzt. Außerdem will Philips nach und nach veraltete Leuchtstoffröhrentypen vom europäischen Markt nehmen.
Die Maßnahmen stehen in Zusammenhang mit der Ankündigung der EU, Glühbirnen abzuschaffen und durch Lampen zu ersetzen, die weniger Energie verbrauchen. Laut Philips macht Beleuchtung 19 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs aus. Durch energieeffizientere Lampen könnten, so das Unternehmen, bis zu 70 Prozent Energie eingespart werden.
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