Spieletest: Tomb Raider Underworld - Lara taucht ab

In Thailand klettert Lara auf Ruinen und springt durch den Dschungel
In Thailand klettert Lara auf Ruinen und springt durch den Dschungel
Zwischendurch kommt es immer wieder zu Kämpfen, in denen Lara beispielsweise Haie mit der Harpune ausschaltet, an Land fiese kleine Spinnen austritt oder sich Schießereien mit menschlichen Kontrahenten liefert. Die sind nicht besonders schwierig, allerdings hat sich bei der schwachen KI wenig gegenüber den Vorgängern getan - noch immer lieben es Feinde, einfach mal planlos irgendwo hinzurennen oder hinter frisch zersplitterten Kisten in Deckung zu gehen.

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Den Riesenkraken besiegt Lara nicht im Kampf, sondern durch Schalterumlege-Puzzles
Den Riesenkraken besiegt Lara nicht im Kampf, sondern durch Schalterumlege-Puzzles
Grafisch würde Tomb Raider Underworld eine richtig gute Figur machen - wenn Lara nicht allzu oft in dunklen Höhlen unterwegs wäre, in denen die Grafikengine kaum die Muskeln spielen lassen kann. Selbst da gibt es zwar einige Texturen-, Glanz- und Taschenlampeneffekte, aber richtig schick geht es vor allem in den sehenswerten Waldumgebungen etwa von Thailand zu. Angeblich hat der Entwickler Crystal Dynamics für die Hauptfigur rund 1.700 Animationen erstellt. Wir haben das nicht nachgezählt, aber tatsächlich klettert, springt und läuft Frau Croft noch glaubwürdiger als zuvor - trotzdem wirkt das alles längst nicht mehr so spektakulär wie noch in den Tomb-Raider-Spielen.

Lara klimmt über eine Ankerkette an Bord eines Schiffes
Lara klimmt über eine Ankerkette an Bord eines Schiffes
Tomb Raider Underworld ist in drei nahezu identischen Versionen für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC erhältlich. Außerdem hat Eidos Fassungen für Playstation 2 und Nintendo Wii im Angebot - diese lagen zum Test allerdings nicht vor. PC-Spieler benötigen einen Rechner mit mindestens einem 3-GHz-Hauptprozessor und 1 GByte RAM unter Windows XP oder 2 GByte RAM unter Vista. Die Grafikkarte muss über 256 MByte Speicher verfügen, auf der Festplatte belegt das Programm knapp 8 GByte. Mit einer derartigen Konfiguration läuft Tomb Raider Underworld tatsächlich ausreichend flüssig mit Bildwiederholraten oberhalb von meist 20 pro Sekunde. Das Programm verwendet einen Kopierschutz - beim Spielstart muss immer die DVD eingelegt sein.

Auf Xbox 360 und Playstation 3 kostet Tomb Raider Underworld rund 60 Euro, auf Windows PC rund 40 Euro. Die USK hat das Programm ab zwölf Jahren freigegeben.

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Fazit:
Einerseits gibt es in Tomb Raider Underworld viele konstruierte Rätsel, ein paar schöne Schockmomente und viel zu entdecken. Andererseits spielt sich das Ding wie alle anderen Tomb Raiders davor auch - nur dass die Grafik diesmal etwas schöner und die Handlung noch etwas platter ist. Wer Lara mag, greift selbstverständlich zu. Der Rest schickt eine Mail an Eidos und bittet nett darum, das Potenzial von Lara und Tomb Raider in einer wirklich von Grund auf überarbeiteten Reihe in den kommenden Jahren voll auszuschöpfen.

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 Spieletest: Tomb Raider Underworld - Lara taucht ab
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^Andreas... 17. Dez 2008

Und wie hältst Du es dann ÜBERHAUPT hier aus? ;)

Angst 17. Dez 2008

Da gebe ich Dir allerdings Recht, wobei sich das für meinen Geschmack noch in Grenzen...

Wurstbrot 15. Dez 2008

Doch für einige Arcadespiele braucht man auf jeden Fall einen Goldaccount. Ich hab z.B...

nate 15. Dez 2008

Das haben sich die Entwickler des Spiels nach dem 5. Teil auch gedacht. Aber der...



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