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Google will Daten nicht kürzer aufbewahren

Microsoft zieht nur mit, wenn alle mitmachen. Die EU fordert von Google, Nutzerdaten nur sechs Monate aufzubewahren. Das US-Unternehmen lehnt das ab, es will bei den derzeitigen neun Monaten Speicherdauer bleiben.
/ Andreas Donath
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Googles Vize-Chefin Marissa Mayer sagte dem Handelsblatt: "Wir speichern diese Daten neun Monate lang. Und das ist wichtig, denn das hilft unseren Ingenieuren, Trends im Lauf der Zeit zu sehen und ein Gefühl für die Nutzer zu bekommen." Die Forderung nach einer kürzeren Speicherzeit hat nichts mit der Vorratsdatenspeicherung zu tun.

Google speichert die Daten in den USA. Seit Anfang 2008 fordert die EU, die Speicherdauer auf ein halbes Jahr zu reduzieren. Google ist mit den neun Monaten allerdings näher an dieser Forderung als seine Konkurrenten Microsoft und Yahoo.

Nach Informationen des Handelsblatts speichert Microsoft Informationen seiner Suchkunden 18 Monate, Konkurrent Yahoo 13 Monate. Microsoft hatte im Dezember 2008 der EU-Kommission jedoch angeboten, auf sechs Monate herunterzugehen, wenn auch die Konkurrenz diesen Schritt mitmacht.


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