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Titanium - Appcelerator macht AIR und Silverlight Konkurrenz

Webapplikationen für den Desktop mit Webkit, Gears und Chromium. Webapplikationen auf den Desktop bringen, das will auch Appcelerator und macht mit Titanium Adobes AIR oder Microsofts Silverlight Konkurrenz. Allerdings setzt Appcelerator dabei konsequent auf Offenheit, Webstandards und Open Source.
/ Jens Ihlenfeld
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Appcelerator Titanium erlaubt es Entwicklern, Desktopapplikationen mit HTML, CSS und JavaScript zu realisieren und über das Web zu verteilen. Sie laufen auf verschiedenen Betriebssystemen, ohne dass der Nutzer zuvor ein Framework wie AIR oder Silverlight herunterladen muss. Titanium ebnet den Webapplikationen dabei den Weg, mit dem Betriebssystem zu interagieren und lokale Daten zu lesen und zu schreiben. Die Applikationen können sowohl online als auch offline laufen.

Titanium-Applikationen kommen als Desktopapplikation daher, nutzen eigene Fenster, die sich normal in das Betriebssystem einfügen und können gegebenenfalls auch den Tray des Desktops nutzen. Zudem ist ein direkter Zugriff auf das lokale Dateisystem wie bei herkömmlichen Desktopapplikationen möglich, es gibt eine integrierte Datenbank und Desktopbenachrichtigungen. Die kompletten Applikationen können in herkömmliche Installationsdateien verpackt und unter Windows und MacOS X installiert werden.

 
Video: Getting Started with Titanium

Dabei greift Appcelerator auf diverse Open-Source-Bausteine zurück, darunter Webkit, Google Gears und Chromium und bietet Titanium selbst unter der Apache Public License als Open Source an. Am Ende soll die Software unter Windows, MacOS X und Linux laufen, bislang stehen nur eine Windows- und Mac-Version unter titaniumapp.com/download(öffnet im neuen Fenster) in einer Vorabversion zum Download bereit. Die Linux-Version soll im Januar 2009 folgen.

Als Beispiel bietet Appcelerator unter titaniumapp.com/demos(öffnet im neuen Fenster) einige Applikationen mit komplettem Quelltext an, darunter ein Twitter-Client und Kontakt-Manager.


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