CERN veröffentlicht Fotos vom beschädigten LHC

Ende Juni soll der Teilchenbeschleuniger wieder betriebsbereit sein

In einem Bericht hat das CERN die Ursache für den Schaden am Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) bestätigt und als neuen Starttermin Juni 2009 genannt. Außerdem hat das CERN Fotos der beschädigten Verbindungen zwischen den supraleitenden Magneten veröffentlicht.

Artikel veröffentlicht am ,

LHC: Beschädigte Verbindungen
LHC: Beschädigte Verbindungen
Das europäische Kernforschungszentrum (CERN) hat einen Schadensbericht sowie Fotos der beschädigten Stellen in Sektor 3 - 4 des Teilchenbeschleunigers Large Hadron Collider (LHC) veröffentlicht. Das CERN bestätigte, dass eine fehlerhafte elektrische Verbindung zwischen zwei Magneten die Ursache für den Schaden am 19. September 2008 war. Daraus resultierte ein mechanischer Schaden, in dessen Folge Helium, das als Kühlmittel in den Magneten verwendet wird, austrat.

Stellenmarkt
  1. Senior Fullstack Developer (m/w/d)
    CodeCamp:N GmbH, Nürnberg
  2. Informatiker/in (FH-Diplom / Bachelor / Fachinformatiker/in [m/w/d])
    Zentrum Bayern Familie und Soziales Dienststelle Zentrale Personalmanagement, Bayreuth
Detailsuche

Die CERN-Techniker mussten warten, bis die Temperaturen in dem betroffenen Sektor auf Zimmertemperatur gestiegen waren, bevor sie die beschädigten supraleitenden Magneten untersuchen konnten. Derzeit reinigen und reparieren sie einige der supraleitenden Magnete. Dazu haben sie 53 der rund 1.800 supraleitenden Magnete ausgebaut, von denen 28 an die Oberfläche gebracht wurden. Zwei neue Magnete seien schon eingebaut, so das CERN.

 

Die Magnete spielen eine entscheidende Rolle, da sie dafür sorgen, dass die Teilchen in der Spur bleiben. Diese bewegen sich bei beinahe Lichtgeschwindigkeit nur geradeaus, der LHC ist jedoch ringförmig. Aufgabe der Magnete ist es, die Teilchen auf eine ringförmige Bahn zu lenken.

Sektor 3 - 4 des LHC
Sektor 3 - 4 des LHC
Bis März 2009 sollen alle Magnete wieder eingebaut, die Arbeiten an den Verbindungen sollen bis Mai abgeschlossen sein. Ende Juni soll der LHC dann bereit für erste Tests sein.

Für das CERN sei es das Wichtigste, den LHC möglichst schnell zu reparieren, um endlich Teilchenkollisionen durchführen zu können. "Das wird im Sommer 2009 sein", sagte CERN-Direktor General Robert Aymar und bestätigte damit einen Bericht vom November 2008, nach dem die Reparatur des LHC länger dauern und teurer werde als geplant. Anfangs war das CERN davon ausgegangen, dass der LHC nach der Winterpause im Frühjahr 2009 wieder in Betrieb genommen werden könne.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Bouncy 25. Jun 2009

so ein schöner post, und keiner wird ihn lesen. dir ist das datum des artikels schon bewu...

alfa 05. Jan 2009

"Quelle: CERN" - willste Musik drunterlegen oder was? :)

Thai-Boa 16. Dez 2008

Ja... aber ich denke eher, dass interdimensionäre Koboldo die Schweiz übernehemen werden...

DerInfantile 15. Dez 2008

Rechne es doch aus... 40000 Km Umfang, die Erde dreht sich in 24 Std. einmal = ca. 1670 km/h.

alter Mann 14. Dez 2008

http://video2.golem.de/files/1/1/1760/cernreparatur_mf_on2.flv



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  2. Pakete: DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern
    Pakete
    DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern

    DHL Paket erhöht die Preise für Geschäftskunden. Das könnte Auswirkungen auf den Preis von Amazon Prime haben.

  3. Security: Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple
    Security
    Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple

    Das Bug-Bounty-Programm von Apple ist vielfach kritisiert worden. Ein Forscher veröffentlicht seine Lücken deshalb nun ohne Patch.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G7 31,5" WQHD 240Hz 499€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • Dualsense-Ladestation 35,99€ • iPhone 13 erschienen ab 799€ • Sega Discovery Sale bei GP (u. a. Yakuza 0 4,50€) [Werbung]
    •  /