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Datenschutzgesetz: Schäuble will Wirtschaft schonen

Keine Kennzeichnungspflicht zur Datenherkunft und Übergangsfrist von drei Jahren

Die Regierung hat heute das neue Bundesdatenschutzgesetz verabschiedet. Der Datenschutz wird durch das Gesetz deutlich verschärft, meint das Innenministerium. Datenschützer und Opposition kritisieren, dass eine Kennzeichnungspflicht zur Datenherkunft fehlt und den Firmen eine Übergangsfrist von drei Jahren gewährt wird.

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Das Bundeskabinett hat die Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes beschlossen. Das bedeutet eine Erhöhung der bestehenden Bußgelder, eine Zustimmungsregelung für Verbraucher sowie die Abschaffung des Listenprivilegs, um den massiven Anstieg von Datenhandel- und Missbrauch einzudämmen. Das Listenprivileg erlaubt die Weitergabe von Adressdaten grundsätzlich, wenn kein Widerspruch der Betroffenen vorliegt.

Inhalt:
  1. Datenschutzgesetz: Schäuble will Wirtschaft schonen
  2. Datenschutzgesetz: Schäuble will Wirtschaft schonen

Laut Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) soll die Vorlage den Datenschutz nach den diversen Skandalen mit dem Handel vertraulicher Daten deutlich verschärfen. Der Datenschutz soll damit "endlich an die neuen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angepasst werden, so die CDU-Verbraucherschutzexpertin Julia Klöckner.

Das Gesetz ziele darauf ab, den "Umgang mit Daten für Werbung, Markt- und Meinungsforschung transparenter und damit auch besser kontrollierbar zu machen", sagte Schäuble der Rheinischen Post. Der Strafrahmen und der Bußgeldkatalog würden verschärft. Der Adresshandel soll von der Zustimmung der Betroffenen abhängig gemacht werden.

Ausnahmen soll es aber für Hilfsorganisationen, karitative Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen geben, darunter auch Parteien und Wählervereinigungen. Bei Datenverlust haben die Unternehmen eine Informationspflicht. Marktbeherrschenden Firmen soll es untersagt werden, Verträge davon abhängig zu machen, ob die Kunden der Nutzung persönlicher Daten zu Werbezwecken zustimmen.

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Datenschützer hatten eine umfassende Auskunftspflicht über die Herkunft der Daten durch sogenannte Datenmarker gefordert. Diese ist jedoch nicht vorgesehen. "Das würde tatsächlich die Wirtschaft schädigen", sagte Schäuble.

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bakunin 08. Jun 2009

Musste nicht besagter Herr Schäuble bei der Parteispendenaffäre der CDU damals als...

Aber... 11. Dez 2008

Sehr interessant: Anscheinend seid Ihr hier alle arbeitslos oder arbeitet in einem...

uhm 11. Dez 2008

"Der Adresshandel soll von der Zustimmung der Betroffenen abhängig gemacht werden." Warum...

Einkäufer 11. Dez 2008

zumindest bei den emailadressen, welche ich bei Einkäufen angebe, steht immer der Shop...

spanther 11. Dez 2008

Nur wenn er die Wirtschaft nicht zu stark strapaziert (also die Kuh nicht tötet) kann er...


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