Video zeigt Physik-Effekte in Mirror's Edge für den PC (Upd)

Nvidias PhysX-Engine hübscht PC-Version auf

Als eines der ersten aktuellen Spiele soll die PC-Version von "Mirror's Edge" zeigen, wie gut die PhysX-Engine auf der Grafikhardware von Nvidia läuft. Am Spielablauf ändert sich wenig, die Physik-Effekte sorgen aber für mehr Augenschmaus.

Artikel veröffentlicht am ,

Das für Konsolen bereits erhältliche Mirror's Edge wird derzeit auf den PC umgesetzt und mit Unterstützung von Nvidia an die Physik-Engine PhysX angepasst. Diese lässt auf CPUs wie auf GeForce-GPUs ausführen, womit der "Anti-Ego-Shooter" zum ersten Aushängeschild von PhysX werden soll, nachdem Nvidia die Technologie mitsamt dem Unternehmen Ageia gekauft hatte.

 

Nvidia bezeichnete bei der Vorstellung der PC-Version von Mirror's Edge das Spiel auch als "den besten Ego-Shooter ohne die Waffe", durch seine weitläufigen Umgebungen sei das Spiel für eindrucksvolle Physik-Demos besonders geeignet. In einem von Nvidia produzierten Video, das hier wiedergegeben ist, werden die gleichen Szenen der PC-Version einmal mit und einmal ohne die PhysX-Effekte gezeigt.

Gameplay-Änderungen durch PhysX
Gameplay-Änderungen durch PhysX
Der auffälligste Unterschied sind zum Teil zerrissene Textilverkleidungen an den Gerüsten, die auf den Dächern der Stadt stehen, in der Mirror's Edge spielt. Sie wehen realitätsnah im virtuellen Wind. Wird die Hauptfigur Faith beschossen, sollen die Splitter der getroffenen Gegenstände anzeigen, aus welcher Richtung die Kugeln kamen. Das ist nach Nvidias bisherigen Erklärungen der einzige spielerische Unterschied zur Konsolenversion durch die erweiterte Physik-Engine. Die restlichen PhysX-Effekte bestehen aus dem, was von besseren PC-Spielen gut bekannt ist: Rauch, Nebel und Partikelsysteme.

PhysX schneller auf GPU als CPU
PhysX schneller auf GPU als CPU
Wird die Physik auf eine GeForce-Grafikkarte berechnet, sollen sich deutlich höhere Bildraten ergeben, als wenn der Prozessor das erledigt. PhysX auf der Grafikkarte soll dabei die Grafikdarstellung nicht bremsen. Nach Nvidias eigenen Benchmarks ist eine GTX-260 mit 216 Shader-Einheiten über 80 Prozent schneller als eine Radeon 4870 im selben System mit einem Core i7 965 bei 3,2 GHz. In den meisten anderen, rein grafiklastigen Tests, liegen diese beiden Karten sonst eng beieinander. Die Physik wird offenbar auf der CPU viel langsamer berechnet und bremst das Spiel.

Noch schneller mit zwei Grafikkarten
Noch schneller mit zwei Grafikkarten
Noch schneller wird die physische Faith, wenn der GTX-260 eine Mittelklassekarte vom Type 9800 GT zur Seite gestellt wird, die sich dann alleine um PhysX kümmert. Dann sind laut Nvidia noch einmal 68 Prozent höhere Bildraten zu erzielen. Absolute Zahlen zur Bildfrequenz gab Nvidia bisher nicht an - ebenso wenig, wie gut das Spiel mit Dual-Core-Prozessoren arbeitet, die bei den meisten Spielern noch Standard sind.

Nachtrag vom 11. Dezember 2008, um 16:15 Uhr:
Nvidia hat inzwischen eine zweite Version des Videos bereitgestellt, die nicht mehr mit Zeitlupe arbeitet. Zwar ist auch in der ersten Fassung stets der Hinweis "Actual gameplay footage slowed down to illustrate PhysX effects" zu sehen, diesen Hinweis haben einige Betrachter aber offenbar übersehen. Für den direkten Vergleich gegen wir beide Versionen des Clips hier wieder.

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darkinsanity 17. Dez 2009

Um die ursprüngliche Frage zu beantworten: Nein. Wenn ein Programm 2 Threads hat, läuft...

darkinsanity 17. Dez 2009

Was für ein Schwachsinn. OpenGL konnte sich nicht behaupten (überhaupt war es zuerst...

MaxiDenker 18. Mär 2009

Dies sollte das Motto aller Foren werden, dann gäbe es weniger "Beiträge", denn das...

omg 26. Dez 2008

omg, die hatten aber auch nur 1-2 "touchpoints", welchen der character berühren kann...



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