Abo
  • Services:

Video zeigt Physik-Effekte in Mirror's Edge für den PC (Upd)

Nvidias PhysX-Engine hübscht PC-Version auf

Als eines der ersten aktuellen Spiele soll die PC-Version von "Mirror's Edge" zeigen, wie gut die PhysX-Engine auf der Grafikhardware von Nvidia läuft. Am Spielablauf ändert sich wenig, die Physik-Effekte sorgen aber für mehr Augenschmaus.

Artikel veröffentlicht am ,

Das für Konsolen bereits erhältliche Mirror's Edge wird derzeit auf den PC umgesetzt und mit Unterstützung von Nvidia an die Physik-Engine PhysX angepasst. Diese lässt auf CPUs wie auf GeForce-GPUs ausführen, womit der "Anti-Ego-Shooter" zum ersten Aushängeschild von PhysX werden soll, nachdem Nvidia die Technologie mitsamt dem Unternehmen Ageia gekauft hatte.

 

Stellenmarkt
  1. SEITENBAU GmbH, Konstanz, Berlin, Köln
  2. Stuttgarter Straßenbahnen AG, Stuttgart

Nvidia bezeichnete bei der Vorstellung der PC-Version von Mirror's Edge das Spiel auch als "den besten Ego-Shooter ohne die Waffe", durch seine weitläufigen Umgebungen sei das Spiel für eindrucksvolle Physik-Demos besonders geeignet. In einem von Nvidia produzierten Video, das hier wiedergegeben ist, werden die gleichen Szenen der PC-Version einmal mit und einmal ohne die PhysX-Effekte gezeigt.

Gameplay-Änderungen durch PhysX
Gameplay-Änderungen durch PhysX
Der auffälligste Unterschied sind zum Teil zerrissene Textilverkleidungen an den Gerüsten, die auf den Dächern der Stadt stehen, in der Mirror's Edge spielt. Sie wehen realitätsnah im virtuellen Wind. Wird die Hauptfigur Faith beschossen, sollen die Splitter der getroffenen Gegenstände anzeigen, aus welcher Richtung die Kugeln kamen. Das ist nach Nvidias bisherigen Erklärungen der einzige spielerische Unterschied zur Konsolenversion durch die erweiterte Physik-Engine. Die restlichen PhysX-Effekte bestehen aus dem, was von besseren PC-Spielen gut bekannt ist: Rauch, Nebel und Partikelsysteme.

PhysX schneller auf GPU als CPU
PhysX schneller auf GPU als CPU
Wird die Physik auf eine GeForce-Grafikkarte berechnet, sollen sich deutlich höhere Bildraten ergeben, als wenn der Prozessor das erledigt. PhysX auf der Grafikkarte soll dabei die Grafikdarstellung nicht bremsen. Nach Nvidias eigenen Benchmarks ist eine GTX-260 mit 216 Shader-Einheiten über 80 Prozent schneller als eine Radeon 4870 im selben System mit einem Core i7 965 bei 3,2 GHz. In den meisten anderen, rein grafiklastigen Tests, liegen diese beiden Karten sonst eng beieinander. Die Physik wird offenbar auf der CPU viel langsamer berechnet und bremst das Spiel.

Noch schneller mit zwei Grafikkarten
Noch schneller mit zwei Grafikkarten
Noch schneller wird die physische Faith, wenn der GTX-260 eine Mittelklassekarte vom Type 9800 GT zur Seite gestellt wird, die sich dann alleine um PhysX kümmert. Dann sind laut Nvidia noch einmal 68 Prozent höhere Bildraten zu erzielen. Absolute Zahlen zur Bildfrequenz gab Nvidia bisher nicht an - ebenso wenig, wie gut das Spiel mit Dual-Core-Prozessoren arbeitet, die bei den meisten Spielern noch Standard sind.

Nachtrag vom 11. Dezember 2008, um 16:15 Uhr:
Nvidia hat inzwischen eine zweite Version des Videos bereitgestellt, die nicht mehr mit Zeitlupe arbeitet. Zwar ist auch in der ersten Fassung stets der Hinweis "Actual gameplay footage slowed down to illustrate PhysX effects" zu sehen, diesen Hinweis haben einige Betrachter aber offenbar übersehen. Für den direkten Vergleich gegen wir beide Versionen des Clips hier wieder.

 



Anzeige
Top-Angebote
  1. 4,99€
  2. (bei PCs, Monitoren, Equipment & Co. sparen)
  3. 99,90€ statt 124,90€
  4. 149,90€ statt 179,90€

darkinsanity 17. Dez 2009

Um die ursprüngliche Frage zu beantworten: Nein. Wenn ein Programm 2 Threads hat, läuft...

darkinsanity 17. Dez 2009

Was für ein Schwachsinn. OpenGL konnte sich nicht behaupten (überhaupt war es zuerst...

MaxiDenker 18. Mär 2009

Dies sollte das Motto aller Foren werden, dann gäbe es weniger "Beiträge", denn das...

omg 26. Dez 2008

omg, die hatten aber auch nur 1-2 "touchpoints", welchen der character berühren kann...

adba 11. Dez 2008

Ich habs gefunden.. könnte schon was werden: http://www.tomshardware.com/news/nvidia...


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  2. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen
  3. Elektroautos Daimler-Betriebsrat will Akkuzellen aus Europa

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /