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Playstation Home startet am 11. Dezember 2008

Onlinecommunity Home beginnt offenen Betatest für jedermann. Lange war es angekündigt, jetzt ist es plötzlich so weit: Sony Computer Entertainment (SCE) will den weltweiten offenen Betatest der virtuellen Playstation-3-Community "Home" bereits am 11. Dezember 2008 starten. Golem.de war schon online.
/ Peter Steinlechner
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Auf den ersten Blick erinnert Home an Second Life. Dabei hat die Onlinecommunity von SCE inhaltlich nur wenig mit dem einst hochgelobten und inzwischen wenig besuchten Dienst von Linden Labs zu tun. Das intern bei Sony Computer Entertainemt (SCE) entwickelte Programm ist deutlich einfacher zu bedienen als Second Life – aber Home bietet auch weniger Möglichkeiten. Die Umgebungsabschnitte sind wesentlich kleiner, verlaufen kann sich dort niemand. Und Geld spielt keine Rolle. Jeder Spieler kann sich Home kostenlos über das Playstation Network laden. Der Client für den offenen Betatest, den SCE am 11. Dezember 2008 veröffentlichen will, soll rund 80 MByte groß sein, außerdem reserviert sich das Programm für weitere Inhalte rund 3 GByte auf der PS3-Festplatte.

Spieler sind in Home mit menschlich aussehenden Avataren unterwegs, deren Aussehen der Spieler in einem begehbaren Kleiderschrank nach seinen Vorstellungen gestaltet. Erfolge in Spielen lassen sich für alle sichtbar anzeigen, wenn das jeweilige Programm beispielsweise ein "Ich habe alle Monster getötet"-Shirt oder eine "Welt gerettet"-Mütze bereithält. Überhaupt ist die Verknüpfung von Spielen mit Home ganz wichtig. Wer sich beispielsweise in die aktuell verfügbaren Far-Cry-2-Räumlichkeiten teleportiert, kann von dort aus Multiplayer-Partien starten und mit anderen Spielern Tipps und Tricks austauschen.

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Bislang sind unter anderem die virtuellen Räume von Far Cry 2 und Motorstorm zugänglich, aber neben Ubisoft und Sony haben einige weitere Publisher ihre Unterstützung zugesagt, darunter Electronic Arts, Atari und Sega. SCE sagte Golem.de, die Entwickler verfügten über weitgehende Möglichkeiten, Home mit ihren Spielen zu verknüpfen. Wer will, soll den Avatar unter Umständen sogar ähnlich wie ein Nintendo-Mii verwenden können.

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In der Home-Welt selbst können die Spieler die gewohnten Communityinhalte wie Chat und Freundeslisten verwenden. Damit es in den meist nur überschaubar großen Gebieten, die sich architektonisch an Echtweltumgebungen orientieren, nicht zu voll wird, legt das Programm selbstständig Instanzen der Gebiete an. Wer chatten möchte, kann das mit Gesten oder mit Text, aber auch per Sprachübertragung tun. Außerdem gibt es ein paar einfache Spiele – beispielsweise kann der Teilnehmer bei einer Art Schnitzeljagd nach Zahlen mitmachen. Jeder Spieler hat in Home sein eigenes Apartment, etwa eine sonnendurchflutete Luxuswohnung, die er nach eigenen Vorstellungen mit Möbeln und weiteren Einrichtungsgegenständen ausstattet.

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Finanziert wird Home unter anderem über Werbung – bereits jetzt sind ein Klamottenhersteller, ein Möbelfabrikant und ein Getränkebrauer prominent vertreten. Eine weitere Einnahmequelle sind Ausstattungsgegenstände für den Avatar. Wer seinem Alter Ego unbedingt ein kostenpflichtiges T-Shirt überstreifen will, muss dafür mit Kosten von derzeit rund 1,50 Euro rechnen.

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Im Laufe der kommenden Wochen und Monate will SCE die Welt von Home kräftig erweitern. Was kein großes Problem ist: Die Abschnitte sind nicht direkt miteinander verbunden, so dass sich ohne großen Programmieraufwand neue hinzufügen lassen. Auch Drittanbieter können – sofern sie über ein entsprechendes SDK verfügen – in Absprache mit SCE zusätzliche Angebote produzieren.


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