Die Wirtschaftskrise fördert die Internetkriminalität
Aktuelle Studie kritisiert Russland und China
Cyberkriminelle ziehen Profit aus der Angst vor einer Wirtschaftskrise, warnt eine Studie des Antivirensoftware-Herstellers McAfee. Nutzer seien anfällig, weil sie nach Geldanlagemöglichkeiten oder neuen Arbeitsstellen suchten. Regierungen schenkten der Cyberkriminalität nicht genug Aufmerksamkeit.
Die gegenwärtige Wirtschaftskrise und mangelnde Aufmerksamkeit staatlicher Stellen erleichtern Cyberkriminellen ihr Geschäft. Das ist eines der Ergebnisse des "Virtual Criminology Report", den das Antivirensoftware-Unternehmen McAfee durchgeführt hat. Die Informationen stammen zum Teil von den Vereinten Nationen, der britischen Serious Organised Crime Agency (SOCA) und dem FBI.
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Laut der Studie suchen angesichts der drohenden Wirtschaftskrise viele Nutzer im Internet nach neuen Arbeitsstellen, nach Möglichkeiten, ihr Geld anzulegen oder nach günstigen Geschäften. Das nutzen die Straftäter aus: Sie verschicken Phishingmails, die aussehen, als kämen sie von Banken, oder locken Nutzer auf Bewerbungsseiten, um ihre persönliche Daten zu stehlen.
Im Jahr 2008 sei die Zahl von mit Schadcode infizierten Website stark gestiegen, stellt Sophos, ein anderes Antivirensoftware-Unternehmen, in seinem "Security Threat Report" fest. 2008 habe das Unternehmen im Schnitt alle 4,5 Sekunden eine neue infizierte Website entdeckt. 2007 war es nur alle 14 Sekunden eine gewesen.
Regierungsstellen seien zu sehr von der Bedrohung durch die Wirtschaftskrise und den Terrorismus abgelenkt, um Onlineverbrechen wirksam zu bekämpfen, kritisiert der Virtual Criminology Report. Trotz der offensichtlich wachsenden Risiken für die nationale Sicherheit durch Cyberkriminalität schenkten die Regierungen diesem Thema nicht genug Aufmerksamkeit. Als Grund nennt die Studie fehlendes technisches Verständnis sowie mangelnden Vorausblick in Bezug auf die langfristigen Folgen.
Entsprechend seien Strafverfolger nur schlecht für den Kampf gegen das virtuelle Verbrechen gerüstet. Zwar habe sich die Situation verbessert, doch es gebe noch immer "einen wesentlichen Mangel bei der Ausbildung an und dem Verständnis für digitale Forensik und Beweissicherung", bemängelt die Studie. So würden meist nur kleine Fische geschnappt, während die Drahtzieher entwischten.
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Du hast scheinbar meine Aussage nicht kapiert... naja, eigentlich leg ich auch keinen...
Ernsthaft?
Ich würde auch keine Sekunde zögern dämliche Sachen für 0.x% mehr Rendite zu...
Eine garantiert "gefälschte" Studie mit dem Ziel Geld in die Kassen des Unternehmens zu...