Die Wirtschaftskrise fördert die Internetkriminalität

Einen großen Nachteil für die Verfolgung der Täter stellt die Internationalität der Cyberkriminalität dar. Vielfach operieren die Täter aus einem anderen Land, so dass ihre Verfolgung schwierig wird. Die Autoren des Virtual Criminology Report raten deshalb zur Zusammenarbeit der Polizeikräfte über Staatsgrenzen hinweg.

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Hinzu kommt, dass einige Länder entweder nicht fähig oder nicht willens sind, die Internetkriminalität zu bekämpfen. Vor allem Cyberkriminelle in Russland und China haben gute Chancen, der Verfolgung durch staatliche Behörden zu entgehen. Die beiden Länder seien "besonders abgeneigt, mit ausländischen Strafverfolgungsbehöden zusammenzuarbeiten". Die Studie wirft ihnen zudem vor, selbst Cyberattacken durchzuführen. So seien Regierungsstellen in Belgien und Indien im Jahr 2008 verstärkt das Ziel von Cyberspionen geworden, die sich in China befinden sollen. Russland hingegen habe einen Cyberangriff gegen Georgien gestartet.

Die meisten Schadprogramme im Web stammen jedoch nicht aus diesen beiden Ländern, haben die Autoren des Security Threat Report herausgefunden. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Schadsoftware wird auf Websites in den USA gehostet. China, im Jahr 2007 noch Spitzenreiter mit mehr 50 Prozent, sei auf den zweiten Platz (27,7 Prozent) zurückgefallen. Russland folgt mit Abstand (9,1 Prozent). Deutschland liegt auf dem vierten Platz, allerdings mit nur 2,3 Prozent der Schadsoftware.

McAfees Virtual Criminology Report warnt davor, dass die Kriminellen in naher Zukunft "dreist und schlagkräftig genug sind, um Attacken zu starten, die kritische Infrastrukturen schädigen oder zerstören können".

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 Die Wirtschaftskrise fördert die Internetkriminalität
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noVuz 11. Dez 2008

Du hast scheinbar meine Aussage nicht kapiert... naja, eigentlich leg ich auch keinen...

mhe 10. Dez 2008

Ernsthaft?

VorratsTerrorSp... 10. Dez 2008

Ich würde auch keine Sekunde zögern dämliche Sachen für 0.x% mehr Rendite zu...

niabot 10. Dez 2008

Eine garantiert "gefälschte" Studie mit dem Ziel Geld in die Kassen des Unternehmens zu...



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