Hochverfügbarkeit für Xen

Patch soll in nächste Xen-Version aufgenommen werden

Der freie Hypervisor Xen bekommt in der Version 3.4 eine integrierte Hochverfügbarkeitslösung. Die unter dem Namen Kemari entwickelte Erweiterung hat kürzlich die Version 1.0 erreicht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Kemari ist derzeit als Patch für Xen 3.3 erhältlich. Kemari synchronisiert virtuelle Maschinen zwischen verschiedenen physischen Servern, die zusammen einen Failover-Cluster bilden. Diese Synchronisierung erfolgt jedesmal, wenn ein Ereignis auftritt, wie der Zugriff auf ein Storage-System. Für die Synchronisation muss die erste virtuelle Maschine kurz pausieren.

Wenn die erste virtuelle Maschine nun ausfällt - beispielsweise aufgrund eines Hardwaredefektes -, schaltet Kemari automatisch auf die zweite virtuelle Maschine um. Die arbeitet am letzten synchronisierten Zustand weiter. Das Vorgehen funktioniert mit Windows- und Linux-Gästen. Die Entwickler erklären die genaue Funktionsweise in einem Whitepaper.

Nach der Veröffentlichung von Kemari 1.0 wurde die Erweiterung nun in die Xen-Roadmap aufgenommen. Verläuft alles planmäßig, wird die Funktion so in Xen 3.4 enthalten sein und so auch in Citrix' kommerzielle Xen-Varianten vorrücken. Bisher integriert Citrix in den XenServer 5 eine Hochverfügbarkeitslösung von Marathon Technologies.

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JackTheNippel 09. Dez 2008

nach endlich!

nasenmann 09. Dez 2008

Hi, zwar (noch) keine Hochverfügbarkeit implementiert, aber dafür professionell umgesetzt...

Denny 09. Dez 2008

Nun, das stimmt so nicht. Dieser Patch leistet weit mehr. DRBD syncronisiert einzig und...



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