• IT-Karriere:
  • Services:

Native Client von Google: Browseranwendungen laufen nativ

Entwickler sollen die volle Leistung der CPU auch im Browser nutzen können

Mit dem Native Client will Google Webapplikationen näher an die CPU rücken, denn damit lässt sich nativer Code im Browser ausführen. Entwickler können so die volle Prozessorleistung nutzen und dennoch browserunabhängigen Code schreiben, der auf mehreren Betriebssystemen läuft.

Artikel veröffentlicht am ,

Native Client: Mandelbrot Demo
Native Client: Mandelbrot Demo
Googles Native Client ist derzeit noch ein Forschungsprojekt, das Google in einem sehr frühen Stadium veröffentlicht, um zusammen mit anderen sicherzustellen, dass der Native Client auch sicher ist. Da dabei nativer Code ausgeführt wird, birgt das Ganze ein besonders hohes Gefahrenpotenzial, das abgesichert werden muss.

Stellenmarkt
  1. HALLESCHE Krankenversicherung a. G., Nordrhein-Westfalen, Hessen (Home-Office)
  2. Flottweg SE, Vilsbiburg bei Landshut

Der Native Client besteht aus einer Runtime, einem Browser-Plug-in sowie einigen auf GCC basierenden Compilerwerkzeugen. Zusammen ermöglichen es diese Bausteine, Anwendungen zu bauen, die im Browser ablaufen, aber native Codemodule enthalten. Diese können deutlich schneller ausgeführt werden als beispielsweise JavaScript oder Flash.

 

Um den Nutzer vor Malware zu schützen und für Portabilität zu sorgen, hat Google strenge Regeln für valide Module definiert, darunter strukturelle Kriterien, die sicherstellen, dass sich die Module verlässlich in Instruktionen zerlegen lassen. Zudem dürfen bestimmte Instruktionsfolgen nicht enthalten sein. Damit soll sichergestellt werden, dass potenziell schadhafter Code nicht ausgeführt wird und sich nicht über den Native Client verbreiten kann.

Native Client: Voroni Demo
Native Client: Voroni Demo
Google betont, den Native Client sicher zu machen, sei eine große Herausforderung, sieht diese aber als lohnend an. Die Ausführung von nativem Code biete erhebliches Potenzial, zum Beispiel in der Bildbearbeitung oder bei anderen rechenintensiven Aufgaben, die in JavaScript zu langsam ausgeführt werden.

Der Native Client steht unter code.google.com/p/nativeclient im Quelltext als Open Source zum Download bereit. Damit lassen sich portable Module erstellen, die in Firefox, Safari, Opera, und Google Chrome unter Windows, Mac und Linux auf x86-Systemen laufen. Der Internet Explorer bleibt derzeit außen vor, während an der Portierung auf ARM und PowerPC bereits gearbeitet wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

martinval 16. Jan 2009

Ad Wie ich es verstehe, sollen diese Programmstücke einen Befehlssatz einer physischen...

martinval 14. Jan 2009

Inwiefern ist nativer Code innerhalb Googles Runtime "unabhängiger"? Richtig. Leider ist...

loldog 10. Dez 2008

So ein Quatsch. Client-Server kann alles Mögliche sein. Das Clientprogramm könnte auch...

Argon70 09. Dez 2008

3D Spiele, Physiksimulationen, Google Earth einen Videoplayer wäre das naheliegendste was...

reQuiem 09. Dez 2008

rein gar nichts.


Folgen Sie uns
       


Monkey Island - Titelmusik aller Versionen

Wir haben alle Varianten der Titelmusik im Video zusammengestellt - plus Bonusversion.

Monkey Island - Titelmusik aller Versionen Video aufrufen
Cyberpunk 2077: So wunderbar kaputt!
Cyberpunk 2077
So wunderbar kaputt!

Auch nach einem Monat mit Cyberpunk 2077 sind uns schlechte Grafik auf der PS4 oder die zahlreichen Bugs egal. Die toll inszenierte Dystopie macht uns nachdenklich und wird über Jahre unerreicht bleiben. Achtung, Spoiler!
Ein IMHO von Tobias Költzsch und Sebastian Grüner

  1. CES 2021 So geht eine Messe in Pandemie-Zeiten
  2. USA Die falsche Toleranz im Silicon Valley muss endlich aufhören
  3. Handyortung Sinnloser Traum vom elektronischen Zaun gegen Corona

Notebook-Displays: Tschüss 16:9, hallo 16:10!
Notebook-Displays
Tschüss 16:9, hallo 16:10!

Endlich schwenken die Laptop-Hersteller auf Displays mit mehr Pixeln in der Vertikalen um. Das war überfällig - ist aber noch nicht genug.
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. Microsoft LTE-Laptops für Schüler kosten 200 US-Dollar
  2. Galaxy Book Flex2 5G Samsungs Notebook unterstützt S-Pen und 5G
  3. Expertbook B9 (B9400) Ultrabook von Asus nutzt Tiger Lake und Thunderbolt 4

Biden und die IT-Konzerne: Die Zähmung der Widerspenstigen
Biden und die IT-Konzerne
Die Zähmung der Widerspenstigen

Bislang konnten sich IT-Konzerne wie Google und Facebook noch gegen eine schärfere Regulierung wehren. Das könnte sich unter Joe Biden ändern.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Quibi Mobile-Streaming-Dienst nach einem halben Jahr dicht

    •  /