Fujitsu will keine Festplatten mehr bauen

Ausverkauf auch bei Endkunden-PCs und Chips

Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu will aus dem Geschäft mit Festplatten aussteigen. Finanzchef Kazuhiko Kato verhandelt mit mehreren Interessenten. Aussichtsreichster Bieter ist Western Digital. In Europa will Fujitsu auch das Einzelhandelsgeschäft mit PCs von Fujitsu Siemens abstoßen.

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Fujitsu trennt sich vom Geschäft mit Festplatten. Unter den möglichen Käufern des Konzernbereichs hat der US-Konzern Western Digital das interessanteste Gebot vorgelegt. "Wenn wir ihn behalten, werden die Verluste in dem Geschäftsbereich wachsen", sagte Fujitsu-Finanzchef Kazuhiko Kato der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei. Im Finanzjahr 2008/2009, das im März 2009 endet, erwartet Fujitsu einen Verlust von 10 Milliarden Yen (84,3 Millionen Euro) in dem Bereich. Fujitsu konzentriere sich mehr auf hochpreisige IT-Produkte für Unternehmenskunden.

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Western Digital hat sich zu dem Bericht bisher noch nicht geäußert.

Doch nicht nur der Festplattenmarkt reizt Fujitsu nicht mehr. Es gebe auch "mehrere Kaufinteressenten" für das Einzelhandelsgeschäft mit PCs von Fujitsu Siemens in Europa, so Kato weiter, darunter der chinesische Computerkonzern Lenovo. Siemens hatte im November 2008 den Ausstieg aus dem Gemeinschaftsunternehmen verkündet. Fujitsu zahlt rund 450 Millionen Euro für die 50-prozentige Beteiligung des früheren Partners. Bis Ende März 2009 soll der Bereich abgestoßen werden, bevor Fujitsu die Anteile von Siemens offiziell übernimmt, so Kato weiter. Gespräche mit Lenovo habe es aber noch nicht gegeben.

Auch für die angeschlagene Chipsparte sucht Fujitsu einen Partner und möchte den Geschäftsbereich in ein Joint Venture überführen. Das im Nikkei 225 gelistete Unternehmen ist auch in den Bereichen IT-Dienstleistungen, Telekommunikation und Netzwerke aktiv.

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