Abo
  • IT-Karriere:

PhysX-Offensive: EA und 2K Games lizenzieren Nvidias Engine

Breite Unterstützung für Physik-Beschleunigung per GPU

Zwei der größten Spielepublisher haben mit Nvidia ein Lizenzabkommen geschlossen, das ihnen die Verwendung der Physik-Engine "PhysX" erlaubt. 2K Games und EA wollen in Zukunft auf PCs und Konsolen Physik-Effekte auch über den Grafikprozessor beschleunigen.

Artikel veröffentlicht am ,

In gemeinsamen Pressemitteilungen erklären 2KGames, EA und Nvidia, dass die drei Unternehmen in Zukunft bei der Spieleentwicklung zusammenarbeiten. Nvidia stellt dafür die Physik-Engine PhysX bereit, die das Unternehmen zusammen mit dem Start-up Ageia im Februar 2008 gekauft hatte.

Stellenmarkt
  1. AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd e.V., Schwabach
  2. LORENZ Life Sciences Group, Frankfurt am Main

Meilensteine der Physik in Spielen laut Nvidia
Meilensteine der Physik in Spielen laut Nvidia
Inzwischen ist die PhysX-Schnittstelle nicht nur auf Nvidias Grafikprozessoren angepasst, sondern läuft neben PCs auch auf der Playstation 3, Nintendos Wii und der Xbox 360 und damit allen modernen Spieleplattformen. Da für die Entwickler die "Cross-Platform-Programmierung" immer wichtiger wird, sind universelle Schnittstellen eine große Erleichterung.

Physik-Effekte per PhysX im Spiel MKZ
Physik-Effekte per PhysX im Spiel MKZ
So freut sich auch Tim Wilson, Chief Technology Officer in EAs Studio in Redwood Shores: "Das Gameplay bleibt unser oberstes Ziel, und die Interaktion von Spielfiguren, Fahrzeugen und der Umgebung ist ein wichtiger Teil des Gameplays unserer Spiele. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Nvidia, um dieses Ziel zu erreichen." Technology Director Jacob Hawley von 2K äußert sich ähnlich: "Wir sind sehr beeindruckt von der Qualität der PhysX-Engine und haben sie daher lizenziert, damit unsere Studios sie schon früh in der Entwicklungsphase benutzen können."

Welche Titel die beiden Publisher mit PhysX-Effekten ausstatten werden, ist noch nicht bekannt. Das Abkommen mit Nvidia ist zudem nicht exklusiv, schon in der Entwicklung befindliche Spiele, die beispielsweise auf die inzwischen zu Intel gehörende Physik-Engine 'Havok' setzen, dürften kaum auf PhysX umgestrickt werden. Havok wird seit Mitte 2008 auch von AMD unterstützt.

PhysX auf dedizierter Karte per Treiber
PhysX auf dedizierter Karte per Treiber
Gegenüber der Berechnung von Physik auf der CPU hat Nvidias Lösung seit kurzem einen entscheidenden Vorteil: Eine ältere Grafikkarte lässt sich exklusiv für PhysX einsetzen. Anders als beim gemeinsamen Rendern der Grafik auf mehreren GeForce-GPUs im SLI-Verbund lassen sich die Generationen dabei mischen. So kann man beispielsweise eine GTX-280 für die Grafik und eine 9800 GTX für die Physik verwenden. Welche der Karten physisch tätig werden soll, kann man seit der Version 180 über den GeForce-Treiber einstellen.

Damit ist - bei allerdings immer weiter steigernder Leistungsaufnahme - auch die Diskussion vom Tisch, ob Physik auf der Grafikkarte nicht die 3D-Darstellung bremsen würde. Eine ältere Grafikkarte haben viele Spieler noch im Schrank, für die nur auf PhysX getrimmten Beschleunigerkarten von Ageia konnte sich die Kundschaft nie richtig begeistern.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 59,90€ (zzgl. Versandkosten)

gigligigli 10. Mär 2010

Heist das, das wenn ich mir ne NVIDIA Karte kaufe noch ne AMD reinmachen mus um Spiele...

Clown 10. Dez 2008

"[...] für die nur auf PhysX getrimmten Beschleunigerkarten von Ageia konnte sich die...

nonsense 09. Dez 2008

Okay, das manche Spiele nur in 630p laufen, wusste ich nicht. Guter Punkt. Microsoft...

nonsense 09. Dez 2008

Naja, bei 5% Preisdifferenz würde ich trotzdem im zweifelsfall für einen Kunden zum...

meph_13 09. Dez 2008

Apple hatte unabhängige Physikbeschleunigung noch vor Erfindung des Computers. Frag Isaac...


Folgen Sie uns
       


Raspberry Pi 4B vorgestellt

Nicht jedem dürften die Änderungen gefallen: Denn zwangsläufig wird auch neues Zubehör fällig.

Raspberry Pi 4B vorgestellt Video aufrufen
Nachhaltigkeit: Bauen fürs Klima
Nachhaltigkeit
Bauen fürs Klima

In Städten sind Gebäude für gut die Hälfte der Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich, in Metropolen wie London, Los Angeles oder Paris sogar für 70 Prozent. Klimafreundliche Bauten spielen daher eine wichtige Rolle, um die Klimaziele in einer zunehmend urbanisierten Welt zu erreichen.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg
  2. Energie Warum Japan auf Wasserstoff setzt

Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  2. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  3. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt

Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test: Picasso passt
Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test
Picasso passt

Vier Zen-CPU-Kerne plus integrierte Vega-Grafikeinheit: Der Ryzen 5 3400G und der Ryzen 3 3200G sind zwar im Prinzip nur höher getaktete Chips, in ihrem Segment aber weiterhin konkurrenzlos. Das schnellere Modell hat jedoch trotz verlötetem Extra für Übertakter ein Preisproblem.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  2. Ryzen 3000 Agesa 1003abb behebt RDRAND- und PCIe-Gen4-Bug
  3. Ryzen 5 3600(X) im Test Sechser-Pasch von AMD

    •  /