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Meraki Solar - WLAN-Mesh ohne Stromanschluss

WLAN-Access-Point versorgt sich selbst mit Strom. Der WLAN-Mesh-Spezialist Meraki hat einen WLAN-Access-Point vorgestellt, der mit Solarstrom betrieben wird. Er funktioniert unabhängig vom Stromnetz und auch ein kabelgebundener Netzwerkanschluss ist nicht notwendig.
/ Jens Ihlenfeld
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Meraki Solar versorgt sich dank Solarzellen und Akkus selbst mit Strom. Da er für Mesh-Netze ausgelegt ist, benötigt er auch keinen kabelgebundenen Netzwerkanschluss. Jeder Knoten eines WLAN-Mesh nutzt die übrigen Knoten, um seine Daten weiterzugeben und ist selbst sowohl Access-Point für Nutzer als auch Router für andere Knoten im Mesh.

So lässt sich mit dem Meraki Solar eine WLAN-Versorgung etablieren, auch wenn kein Stromnetz vorhanden ist. Für einen Anschluss ans Internet reicht es aus, wenn ein Knoten als Gateway dienen kann. Ein WLAN-Mesh lässt sich so auch in Gebieten ohne Stromversorgung recht einfach aufbauen. Kosten für Stromversorgung fallen nicht an.

Dazu verfügt Meraki Solar über einen Lithium-Eisen-Phosphar-Akku, der eine hohe Energiedichte liefern soll und schnell wieder aufgeladen werden kann. Ein ähnlicher Akku kommt auch im 100-Dollar-Laptop des OLPC-Projekts (One-Laptop-Per-Child) zum Einsatz. WLAN wird nach 802.11b/g mit einer Sendeleistung von 200 mW unterstützt. Der Stromverbrauch liegt typischerweise bei 2 Watt, kann aber auf maximal 7 Watt steigen.

Der Meraki Solar wird je nach Größe des Solar-Panels zu Preisen zwischen 848 (ohne Panel) und 1.497 US-Dollar (40-Watt-Panel) angeboten.


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