220 Millionen Euro Umsatz mit legalen Downloads
Anteil älterer Nutzer nimmt zu
Der Verkauf elektronischer Produkte in Deutschland zieht stark an. 2008 sollen die Deutschen rund 220 Millionen Euro für legale Downloads ausgeben. Das entspricht einem Wachstum von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Mit elektronischen Produkten sind Musik, Spiele, Videos, Hörbücher oder Software gemeint, die über das Internet bezogen werden können. Der Bitkom-Verband hatte das Marktforschungsinstitut GfK mit der Erhebung beauftragt. "PC-Downloads werden trotz der allgemeinen Konjunkturschwäche 2009 weiter zulegen", sagte Bitkom-Vizepräsident Achim Berg. Von der Wirtschaftskrise sei im Downloadmarkt nichts zu spüren, sagte Berg.
Der Erfolg ist auch einem steigenden Angebot und den schnellen Internetzugängen geschuldet, die sich immer mehr ausbreiten. Für einen Download gibt der Nutzer im Schnitt 4,09 Euro aus. "Downloads haben auch künftig ein hohes Wachstumspotenzial", so Berg. Dabei werden die Kunden in Zukunft zunehmend mobile Geräte zum Laden von Dateien aus dem Web nutzen."
Hauptkäufer sind derzeit vorwiegend Männer (64 Prozent). Der Anteil der älteren Nutzer hat im letzten Jahr zugenommen. Nutzer ab einem Alter von 40 Jahren machten von Januar bis September dieses Jahres 29 Prozent der Käufer aus. Das sind drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Deshalb seien bezahlte Downloads kein Jugendphänomen mehr, so der Bitkom-Vize.
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Wie so immer gibt es Angebot und Nachfrage. Warum werden also Produkte kopiert? Weil das...
Tja aber die Industrie wehrt sich immer noch gegen die Online Nutzung diverser Medien...