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Mehr Interoperabilität für Windows-Media-DRM

Microsoft gibt koreanischer Lösung den Segen. Microsoft unterstützt den DRM-Adapter von INKA Entworks. Das gab der südkoreanische DRM-Spezialist am Montag bekannt. Die Vereinbarung zwischen INKA Entworks und Microsoft soll weltweit gelten.
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Der südkoreanische DRM-Spezialist INKA Entworks(öffnet im neuen Fenster) hat am Montag bekannt gegeben, dass Microsoft den DRM-Adapter des Unternehmens unterstützen wird. Inhalte, die mit Microsofts Windows-Media-DRM geschützt sind, sollen sich in Zukunft mit Hilfe von INKAs DRM-Adapter in andere DRM-Systeme übertragen lassen. Als Zielsysteme kommen beispielsweise die DRM-Standards OMA(öffnet im neuen Fenster) und Marlin(öffnet im neuen Fenster) in Frage. Selbst iPod-Unterstützung(öffnet im neuen Fenster) hat INKA-CEO James Ahn gegenüber Music Industry News Network in Aussicht gestellt.

Digitales Rechte-Management (DRM) ist bei vielen Verbrauchern unbeliebt. Das liegt daran, dass DRM-Systeme meist verhindern, was Vebraucher gerne tun: Musik und Filme kopieren und auf unterschiedlichen Geräten nutzen. Daher kaufen die Verbraucher ihre Musik lieber im ungeschützten MP3-Format oder laden sich Filme aus P2P-Netzwerken herunter. So sind sie vor unangenehmen Kompatibilitätsproblemen einigermaßen sicher.

DRM ist für viele Verbraucher nur akzeptabel, wenn es die Nutzung von Inhalten nicht übermäßig behindert. Diese Erkenntnis setzt sich allmählich auch bei Technologie- und Inhalteanbieter durch. So soll das im August gegründete DECE-Konsortium ein DRM-Ökosystem aufbauen, in dessen Grenzen sich Inhalte beliebig transferieren lassen.

Microsoft beteiligt sich ebenso an der DECE-Initiative wie Alcatel-Lucent, Best Buy, Cisco, Comcast, Fox Entertainment, Hewlett-Packard, Intel, Lions Gate Entertainment, NBC Universal, Paramount Pictures, Philips, Sony, Toshiba, VeriSign und Warner Brothers. Die jetzt verkündete Unterstützung für einen weiteren Ansatz zu DRM-Interoperabilität kommt daher einigermaßen überraschend.[von Robert A. Gehring]


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