Kogan Agora: Australisches Google-Handy zum Kampfpreis (Upd)

HSDPA-Mobiltelefon mit WLAN, GPS-Empfänger und Minitastatur

Für etwas mehr als 200 Euro kommt ein HSDPA-Smartphone mit Googles Betriebssystem Android auf den Markt, das den Namen Agora Pro trägt und mit WLAN, Touchscreen, Minitastatur sowie einem GPS-Empfänger ausgestattet ist. Wer auf WLAN und GPS-Empfänger verzichtet, erhält das Android-Smartphone sogar für rund 150 Euro.

Artikel veröffentlicht am ,

Kogan Agora
Kogan Agora
Das australische Unternehmen bietet das Android-Smartphone Agora Pro mit einer hintergrundbeleuchteten Minitastatur, die unterhalb des Touchscreens sitzt. Einen vergleichbaren Ansatz hat RIM mit den Blackberry-Modellen und Palm mit den Treo-Smartphones vorgemacht. Der TFT-Touchscreen bietet eine Diagonale von 2,5 Zoll und zeigt bei einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln bis zu 262.144 Farben. Zwischen Bildschirm und Tastatur befindet sich noch ein 5-Wege-Navigator und Tasten zur Gerätebedienung sowie für das Annehmen oder Beenden von Telefonaten.

Stellenmarkt
  1. Product Owner (m/w/d) Schwerpunkt Container Services und Container Management
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main, Düsseldorf, München, Stuttgart
  2. Manager IT Business Applications (m/w/d)
    Hays AG, Stuttgart
Detailsuche

Für Schnappschüsse und Videoaufnahmen gibt es eine 2-Megapixel-Kamera und der integriere Media-Player spielt die Musikformate MP3, WMA, WAV sowie AAC. Ferner spielt das Mobiltelefon die Videoformate AVI, MPEG2, MPEG4, H263 und H264, MPEG4 ab und besitzt ein UKW-Radio.

Kogan Agora
Kogan Agora
In dem 108 x 64 x 14,8 mm arbeitet ein Prozessor mit einer Taktrate von 624 MHz und der interne Speicher fasst 256 MByte. Weitere Daten können auf einer Micro-SD-Card abgelegt werden. Wie groß die Kapazität einer Speicherkarte maximal sein darf, gab der Hersteller nicht bekannt.

Das Smartphone arbeitet außer im UMTS-Netz auch in den vier GSM-Netzen 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und unterstützt HSDPA, EDGE und vermutlich auch GPRS. Das Agora Pro bietet außerdem WLAN nach 802.11b/g sowie Bluetooth 2.0. Das Android-Smartphone besitzt einen HTML-Browser und unterstützt die üblichen Google-Dienste wie Suche, Mail, Maps, Talk und Kalender sowie Youtube. Google Maps nutzt auch den integrierten GPS-Empfänger im Agora Pro.

Kogan verspricht mit dem Agora eine maximale Sprechzeit von 6,5 Stunden mit einer Akkuladung. Ob diese Laufzeiten für den GSM- oder UMTS-Betrieb gelten, ist nicht bekannt. Wenn der Wert die maximale Akkulaufzeit darstellt, wird das wohl im GSM-Betrieb gelten. Im UMTS-Netz fällt die Akkulaufzeit dann geringer aus. Die Bereitschaftszeit mit einer Akkuladung wird mit 12,5 Tagen angegeben.

Das einfache Agora-Modell unterscheidet sich vom Agora Pro durch die fehlende WLAN-Funktion sowie den nicht enthaltenen GPS-Empfänger. Außerdem hat die Standard-Variante keine 2-Megapixel-Kamera. Bei den übrigen technischen Daten sowie beim Gehäusedesign gibt es keine Unterschiede. Laut Datenblatt wiegen auch beide Modelle 130 Gramm, was unwahrscheinlich erscheint, weil das WLAN-Modul und der GPS-Empfänger ein paar Gramm mehr auf die Waage bringen. Entweder ist das einfache Agora-Modell also leichter oder das Agora Pro wiegt mehr als 130 Gramm.

Kogan bietet die beiden Agora-Modelle ab Ende Januar 2009 in Australien an. Das einfache Agora-Smarphone kostet dort dann 299 australische Dollar, was umgerechnet rund 153 Euro sind. Das Agora Pro gibt es für 399 australische Dollar, was einem Preis von etwa 204 Euro entspricht. Für Bestellungen außerhalb Australiens fallen höhere Preise an. Mit Porto und Verpackung kostet das einfache Agora 343,85 australische Dollar (circa 175 Euro) und der Preis für das Agora Pro erhöht sich auf 458,85 australische Dollar (circa 234 Euro).

Nachtrag vom 8. Dezember 2008:
Das Standard-Agora-Modell verzichtet außer auf WLAN und den GPS-Empfänger auch auf die 2-Megapixel-Kamera. Der Hinweis auf das Fehlen der Kamera war im Artikel zunächst nicht enthalten, wurde mittlerweile aber an der entsprechenden Stelle ergänzt.

Nachtrag vom 9. Februar 2009:
Kogan konnte den Marktstart für das Agora-Smartphone nicht einhalten. Wann das Gerät nun auf den Markt kommt, ist nicht bekannt. Wer eine Vorbestellung für das Android-Smartphone geleistet hat, sollte das Geld bereits zurückerhalten haben. Als einen Grund für den Aufschub nennt der Hersteller das Display im Agora, dessen Auflösung wohl nicht ausreichend ist. Es gebe viele Android-Applikationen, die eine höhere Auflösung verlangen und Kogan wolle in dem Punkt nachbessern, damit die Gerätebesitzer hier keine Probleme bekommen. Welche weiteren Gründe es für den Aufschub gibt, verriet der Hersteller nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Sebastian6789 03. Jan 2009

Hallo, das Kogan Agora ist auch bei www.android-hilfe.de bereits ein Thema. Einige User...

oni 08. Dez 2008

Das wär mir zu wenig (160 Zeichen) und/oder zu teuer (mehr als 160 Zeichen). Warum Geld...

Der Kaiser 08. Dez 2008

Dein zweiter guter Beitrag hier. :) Korrekt. Leider. :\ Die Ressourcen sind vorhanden...

ArnoldS 07. Dez 2008

Unsinn! Einfuhrsteuer ist was ganz eigenes. Darauf erhebt der Zoll auch noch die MwSt...

Tobi_G 07. Dez 2008

234 Euro - das ginge ja noch. Aber der liebe Zoll nimmt sich ja erst noch die EU...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Plugin-Hybride
Autoindustrie wehrt sich gegen höhere Förderauflagen

Die Regierung will die Förderung von Plugin-Hybriden nur noch von der Reichweite abhängig machen. Zudem werden künftig Kleinstautos gefördert.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Plugin-Hybride: Autoindustrie wehrt sich gegen höhere Förderauflagen
Artikel
  1. Klimakrise: Staatenallianz will Ende von Öl- und Gasförderung
    Klimakrise
    Staatenallianz will Ende von Öl- und Gasförderung

    Dänemark und Coasta Rica starten eine Initiative namens Beyond Oil and Gas Alliance (BOGA). Deutschland ist bisher nicht dabei.
    Von Hanno Böck

  2. Gopro Hero 10 Black ausprobiert: Gopros neue Kamera ist die Schnellste
    Gopro Hero 10 Black ausprobiert
    Gopros neue Kamera ist die Schnellste

    Endlich ein neuer Chip und mehr Zeitlupe! Wo Gopros Action-Kamera das Vorgängermodell schlägt, konnten wir vor dem Produktstart ausprobieren.
    Von Martin Wolf

  3. Telekom: Wir hatten keine Netzausfälle wie in südlichen Ländern
    Telekom
    "Wir hatten keine Netzausfälle wie in südlichen Ländern"

    Das Vectoring der Telekom habe Deutschland gut durch die Coronakrise gebracht, sagte Technikchef Walter Goldenits.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Club-Tage: Bis zu 15% auf TVs, PCs, Monitore uvm.) • Alternate (u. a. Razer Kraken X für Konsole 34,99€) • Xiaomi 11T 5G vorbestellbar 549€ • Saturn-Deals (u. a. Samsung 55" QLED (2021) 849,15€) • Logitech-Aktion: 20%-Rabattgutschein für ASOS • XMG-Notebooks mit 250€ Rabatt [Werbung]
    •  /