Videobearbeitung: Ein Modell an der Nase herumführen

Adobe-Entwickler zeigt Werkzeug zur Videobearbeitung

Entwickler beim Softwareunternehmen Adobe und von der Universität Washington in Seattle haben eine Software entwickelt, mit der auch Normalnutzer Videos auf erstaunliche Weise bearbeiten und manipulieren können.

Artikel veröffentlicht am ,

Dan Goldman und seine Kollegen in Adobes Creative Technologies Lab und an der Universität von Washington in Seattle haben ein Werkzeug namens "Interactive Video Object Manipulation" entwickelt, mit dem auch Normalnutzer einfach Videos bearbeiten, Overlays oder Inhalte einfügen oder Bilder manipulieren können.

Stellenmarkt
  1. Business Intelligent Developer / Data Warehouse Specialist (m/w/d) für logistische Prozesse ... (m/w/d)
    PM-International AG, Speyer
  2. Fachinformatiker (m/w/d) für Systemintegration
    protoform® Konrad Hofmann GmbH, Fürth
Detailsuche

In einem Video demonstriert Goldman, was mit der von ihnen entwickelten Technik alles möglich ist. So kann ein Nutzer einfach Text in ein Video einbauen, indem er ein Rechteck markiert, und in ein Textfeld etwas einträgt. In dem Beispiel beschriftet Goldman ein Taxi. Einmal eingefügt, bewegt sich der Schriftzug "Taxi" mit dem Auto durch das Video. Andere Zusatzinformationen, die der Nutzer in das Video einfügen kann, sind Markierungen des Wegs. Er klickt auf eine Person, und ein Pfeil zeigt an, woher sie kommt und wohin sie geht - wie in der Sportschau im Fernsehen, so Goldman. Oder er kann einer Person eine Sprechblase anhängen, die sich mit der Person durch das Video bewegt.

Möglich wird das, weil das System einzelne Punkte einem bestimmten Objekt in dem Video zuordnet und die Bewegung dieser Punkte durch das Video verfolgt. So erkennt das System, was ein bewegliches Objekt und was Hintergrund ist.

 
Video: Interactive Video Object Manipulation

Damit wird es möglich, vorhandenes Videomaterial auf die unterschiedlichste Weise manipulieren, etwa Objekte durch das Video zu bewegen: Der Nutzer klickt auf ein Objekt und bewegt es durch das Video, statt das Video abzuspielen. Goldman demonstriert das anhand eines Videos, das er von seinem Kollegen Chris aufgenommen hat. Chris macht den Mund auf und schließt ihn, lächelt und dreht seinen Kopf. Klickt Goldman in das Video, kann er Chris' Kopfbewegungen und Mimik in beliebiger Reihenfolge zusammensetzen: Durch einen Klick auf die Nase kann Goldman Chris' Kopf beliebig nach oben und unten, rechts und links bewegen - er führt Chris buchstäblich an der Nase herum. Er kann auch Nase und Kinn fixieren und Chris dann durch Ziehen des Mundwinkels lächeln lassen. Eine Reihe von Pfeilen zeigt jeweils an, in welche Richtungen der angeklickte Punkt gezogen werden kann.

Schließlich erlaubt es die Technik auch, Objekte in einem Video einzeln zu manipulieren. Goldman möchte ein Standbild von einem Video machen, auf dem alle drei Personen gut aussehen. Da es keine Einstellung gibt, in der das der Fall ist, baut er sich diesen Schnappschuss. Dazu klickt er auf jede Person und zieht sie auf eine Position, an der sie gut aussieht. So bekommt Goldman ein Bild, auf dem alle drei gut aussehen, das im originalen Video aber so nicht enthalten ist.

Solche Manipulationen ließen sich heute schon mit professioneller Videobearbeitungssoftware durchführen, erklärt Goldman. Allerdings sei diese erheblich umständlicher zu bedienen als das neue System. Dazu, ob und wann dieses einmal als kommerzielles Produkt erhältlich sein wird, machte Goldman keine Angaben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


nutzer 08. Dez 2008

ae kann das schon sehr sehr lange ;) << tracking >>

Blair 07. Dez 2008

sehe ich auch so.

aaaaaaaaaaaaaaaalt 06. Dez 2008

Golem, wenn ihr schon bei anderen abschreibt, macht das doch bitte zeitnah.

Philly 06. Dez 2008

Hölle :P

kendon 06. Dez 2008

und dann muss ich auch gleich noch für dich mitdenken? du spielst auf DimP an? das tool...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Astro
Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar

Astro heißt der erste Roboter von Amazon. Es ist eine Art rollender Echo Show mit Schwerpunkt auf Videoüberwachung.

Astro: Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar
Artikel
  1. Amazon Alexa: Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt
    Amazon Alexa
    Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt

    Amazon erfindet den Echo Show neu: Der Echo Show 15 hat ein besonders großes Display und kann Personen erkennen.

  2. Cupra Urban Rebel: VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an
    Cupra Urban Rebel
    VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an

    Autobauer Cupra bringt mit dem Urban Rebel ein günstiges Elektroauto für all jene auf den Markt, denen der ID.Life von VW zu langweilig ist.

  3. Blink Video Doorbell: Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor
    Blink Video Doorbell
    Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor

    Amazon hat eine Videotürklingel unter dem Blink-Label vorgestellt. Sie soll vor allem mit einem günstigen Preis überzeugen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Aktion: Win 10-Laptop oder PC kaufen, kostenloses Upgrade auf Win 11 erhalten • Bosch Professional & PC-Spiele von EA günstiger • Nur noch heute: PS5-Gewinnspiel • Alternate (u. a. Asus TUF Gaming-Monitor 23,8" FHD 165Hz 179,90€) • 6 UHDs kaufen, nur 4 bezahlen [Werbung]
    •  /