JavaFX 1.0 fertiggestellt

JavaFX ist als auf Java basierende Konkurrenz zu Techniken wie Adobes Flash und Microsofts Silverlight konzipiert. Entwickler können damit Rich Internet Applications erstellen und 2D- und 3D-Grafiken kombinieren. Um JavaFX einzusetzen, gibt es ein Plug-in für die Sun-IDE NetBeans . Programmiert wird mit JavaFX Script. Bibliotheken und Webservices gehören ebenfalls zur JavaFX-Entwicklungsplattform.
JavaFX unterstützt 2D-Vektorgrafiken und bietet Effekte wie Anti-Aliasing und Alpha-Blending. Audio- und Video-Streams per HTTP sind möglich und es werden Videocodecs von On2 Technologies(öffnet im neuen Fenster) verwendet. Wer Schriften einsetzen will, kann dafür Truetype-Schriftarten nutzen und Kerning einsetzen. Ferner bietet JavaFX verschiedene Animationsarten und GUI-Elemente. Eingaben werden sowohl per Maus als auch per Tastatur unterstützt und es soll möglich sein, auf Dateisysteme zuzugreifen.
Die JavaFX Production Suite bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Grafiken aus Adobe Illustrator und Photoshop für JavaFX zu exportieren. SVG lässt sich damit ebenfalls für JavaFX umwandeln. Durch das Zusammenspiel von JavaFX Desktop und Java SE können Anwender Applets aus dem Browser auf den Desktop ziehen und dann als normale Java-Anwendungen weiter nutzen.
Derzeit unterstützt JavaFX Windows XP und Vista mit Java SE 1.6 Update 10 sowie MacOS X mit Java SE 1.6 Update 5. Unter javafx.com(öffnet im neuen Fenster) steht JavaFX 1.0 ab sofort zum Download bereit. Enthalten sind die Kernkomponenten JavaFX Development Environment, JavaFX Production Suite und JavaFX Desktop sowie die IDE NetBeans 6.5, über 80 Code-Beispiele, Tutorials und Dokumentation.
Bevor JavaFX aber auch auf mobilen Geräten läuft, wie es bei der ersten Vorstellung der Technik angekündigt wurde, dauert es noch ein bisschen. JavaFX Mobile will Sun seinen Partnern im Frühjahr 2009 zur Verfügung stellen.



