Kühlt der Notebookdeckel bald das MacBook?

Apple-Patent auf Flüssigkeitskühlung von mobilen Geräten

Apple hat in den USA ein Patent beantragt, das eine Flüssigkeitskühlung für mobile Geräte betrifft. Die Kühlung erfolgt aktiv über eine Flüssigkeit und eine Pumpe.

Artikel veröffentlicht am ,

Heatpipes beinhalten zwar auch Kühltechniken, die mit Flüssigkeiten arbeiten, aber es fehlt ihnen eine Pumpe. Anstelle einer Pumpe tritt die Kapillarwirkung, die passiv in jeder Lage und sogar in der Schwerelosigkeit funktioniert.

Heatpipes werden seit Jahren in Notebooks zum schnellen Abtransport der Wärme von Prozessoren und anderen Bauteilen eingesetzt. Sie führen die Hitze zu Abwärmekonvektoren (Kühlkörpern) an den Öffnungen der Notebooks. An dieser Stelle werden häufig Lüfter eingesetzt, um die Effektivität der Kühlkörper zu erhöhen.

Wasserkühlungen werden vornehmlich in Desktopgehäusen untergebracht. Sie besitzen zwar ebenfalls mechanische Komponenten wie eine Pumpe, arbeiten aber zusätzlich mit Radiatoren, die häufig auch durch Lüfter aktiv gekühlt werden müssen.

In Apples Patentschrift 20080291629 ist eine aktive Wasserkühlung beschrieben, die die Abwärme mit Hilfe einer Umwälzpumpe von den heißen Komponenten weg zu einem Abwärmekonvektor bringt, der aus einer großen Metallplatte besteht. Dieser arbeitet passiv ohne Lüfter und könnte beispielsweise der Notebookdeckel sein.

Ob sich mit einer Flüssigkeitskühlung Notebooks und andere Kleingeräte sinnvoll bestücken lassen, hängt vor allem davon ab, wie viel Wärme abtransportiert werden kann und wie energieintensiv der Pumpbetrieb ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


appler 05. Okt 2009

beim imac wird die scheibe durch 16 magnete gehalten. die könnt ihr einfach weg nehmen...

moroon 05. Jan 2009

Andere als Penner betiteln und selbst nicht mal auf den richtigen Beitrag antworten...

Tantris 05. Dez 2008

Ich würde mir nicht so sehr Sorgen um meine Schenkel machen (diese sind nicht so...

respawner 04. Dez 2008

Es gibt aber auch Patente die wegen fehlender Erfindungshöhe abgelehnt werden, wie z.B...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Verkaufsverbot
Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox

Huawei hat gerichtlich ein gültiges Verkaufsverbot von Fritzboxen mit Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 durchgesetzt. Es geht um Huaweis Patente für den Standard.

Verkaufsverbot: Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox
Artikel
  1. Federal Aviation Administration: Ermittlungen gegen Boeing nach Rumpfbeschädigung
    Federal Aviation Administration
    Ermittlungen gegen Boeing nach Rumpfbeschädigung

    Die US-Flugsicherheitsbehörde FAA ordnet eine Inspektion der Boeing-737-9-MAX-Flotte nach einem Vorfall an, bei dem ein Teil des Rumpfes herausbrach.

  2. Elektro-SUV: Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer
    Elektro-SUV
    Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer

    Der vollelektrische Porsche Macan soll "in Kürze" in die Produktion gehen. Dazu hat der Sportwagenhersteller neue Details zu dem SUV genannt.

  3. The Lost Crown im Test: Prince of Persia als super spaßiger Sidescroller
    The Lost Crown im Test
    Prince of Persia als super spaßiger Sidescroller

    Kein Prinz als Held, aber sonst königlich: Prince of Persia - The Lost Crown entpuppt sich im Test als rundherum gut gemachtes Abenteuer.
    Von Peter Steinlechner

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • MindStar: Gigabyte RTX 4070 Ti 819€ • Google -47% • Steelseries -64% • Corsair -39% • Bose -36% • 3 Spiele für 49€ • Gigabyte 27" QHD 240 Hz 399€ • EA-Spiele -66% [Werbung]
    •  /