Bericht: Open Source funktioniert nicht als Geschäftsmodell

Stuart Cohen schreibt für Business Week

Das Open-Source-Geschäftsmodell sei gescheitert, schreibt der ehemalige Geschäftsführer der Open Source Development Labs in einem Artikel. Freie Software sei einfach zu gut, um Support dafür verkaufen zu können.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

"Open Source: The Model Is Broken" heißt der Artikel, den der ehemalige Chef der Open Source Development Labs Stuart Cohen für Business Week geschrieben hat. Das typische Open-Source-Geschäftsmodell, bei dem Firmen ihre Software kostenlos verteilen und dann versuchen, mit Support Geld zu verdienen, könne nicht funktionieren. Denn Open-Source-Software sei in der Regel qualitativ so gut, dass Kunden dafür keinen Support benötigen, so Cohen.

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Er könne sich nicht vorstellen, dass Sun etwa je Geld mit MySQL verdienen werde. Es sei denn, der Softwareanbieter füge entscheidende Funktionen hinzu, die nicht in der Open-Source-Version der verbreiteten Datenbank enthalten sind.

Open Source sei Mittel zum Zweck und Antrieb für innovative Geschäftsmodelle. Die Konzepte hinter freier Software seien bewährt und durch Zusammenarbeit zwischen Communitys könnte Nutzen für Anwender und Gewinn für die Firmen generiert werden. Der Wert liege aber in der Zusammenarbeit, nicht bei Open Source selbst. Diese Firmen könnten daher auf eine gute Zukunft hoffen. Wie es der Zufall will, hat Cohen Anfang 2007 eine Firma namens "Collaborative Software Initiative" gegründet. Die will Unternehmen zusammenbringen, um gemeinsam branchenspezifische Lösungen zu entwickeln.

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LX 06. Dez 2008

Ich fürchte, der Sarkasmus von Möp (falls es denn als solcher gemeint war - bitte...

kontent 04. Dez 2008

Das Geld wird nicht mit Standardkomponenten verdient, sondern mit Customization. Zudem...

FedoraUser 04. Dez 2008

Danke für deine wirklich sehr geistreichen und für ein ordentliches Gesprächsklima sehr...

Doch, das... 04. Dez 2008

Mal angenommen ich bin Mittelständler und habe 200k für ein Softwareprojekt übrig. Bisher...



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