Test: Blackberry Storm hat den Touchscreen mit Klick

Blackberry Storm
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Wer viele Zahlen oder Großbuchstaben eingeben will, muss zuvor die Umschalttaste einige Sekunden niederdrücken, was nicht intuitiv ist. Alternativ zum Bemühen der Umschalttaste wird ein Buchstabe dann großgeschrieben, wenn die entsprechende Fläche ein paar Sekunden gehalten wird. Das ist auch bei den Tastaturgeräten der Blackberry-Reihe so. Die Bildschirmtastatur erscheint automatisch, wenn mit einer Eingabe zu rechnen ist. Will der Nutzer keine Daten eingeben und mehr Informationen auf dem Bildschirm unterbringen, kann die Tastatur ausgeblendet werden. Ein Icon zum bequemen Ausblenden gibt es nicht. Aber der Nutzer kann das über das Menü bewerkstelligen. Nur im Hochformat kann die Tastatur außerdem ausgeblendet werden, indem der Finger vom oberen Rand der Tastatur nach unten gezogen wird, ohne den Touchscreen komplett niederzudrücken. Allerdings bedarf es viel Übung, bis dieses Kommando vom Gerät immer einwandfrei erkannt wird. Und selbst dann gelingt es nicht immer auf Anhieb, die Tastatur mit diesem Fingerwisch vom Bildschirm verschwinden zu lassen.

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Während das iPhone bislang keine Funktion bietet, um Text zu markieren, um Fehleingaben zügig zu korrigieren oder Textbereiche in andere Applikationen zu kopieren, ist all das mit dem Blackberry Storm kein Problem. Bequem legt der Nutzer mit zwei Fingern fest, welcher Bereich eines Textes markiert werden soll. Dann kann dieser in die Zwischenablage kopiert und in andere Applikationen übertragen werden. Vorsicht ist aber geboten, wenn ein Textbereich markiert ist. Denn falls dann eine Eingabe erfolgt, wird der Textbereich ohne Rückfrage gelöscht und alle Eingaben sind verloren, sofern sie nicht vorher abgespeichert wurden. Eine Undo-Funktion hierfür gibt es nicht.

Blackberry Storm
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Die Ausrichtung des Displays übernimmt ein Lagesensor im Gerät, der sich im Test vor allem durch Unzuverlässigkeit auszeichnete. Immer wieder war es nur schwer möglich, dem Blackberry Storm die gewünschte Displayausrichtung schmackhaft zu machen. Das Problem besteht zwar auch bei Mobiltelefonen anderer Hersteller, aber das Gerät von RIM hatte damit besonders häufig Probleme.

Indem das Gerät anders gehalten oder geschüttelt wird, lässt sich der Lagesensor bei anderen Mobiltelefonen dazu überreden, den Bildschirminhalt wie gewünscht anzuzeigen. Nicht so beim Blackberry Storm. Das Drehen und Wenden des Geräts brachte oftmals erst nach mehreren Wendemanövern Erfolg. Freude kommt damit nicht auf.

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Durch den Einsatz eines Touchscreens musste RIM die Blackberry-Bedienung verändern, hat dabei aber nur wenig Mut bewiesen. Das grundsätzliche Bedienkonzept blieb gleich, so dass sich auch der Neuling nicht intuitiv bedienen lässt. So muss sich der Besitzer eines Blackberry Storm weiterhin durch lange Menüs quälen, um den gewünschten Befehl zu finden. Nur sehr kleine Pfeile zeigen dabei an, dass das Menü überhaupt mehr Einträge hat, als auf dem Bildschirm dargestellt werden. Im Test passierte es immer wieder, dass der falsche Menüpunkt aktiviert wurde, so dass lästige Fehler entstanden.

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Ingmar 22. Feb 2009

Hallo, ich habe unter anderem für den BlackBerry Storm eine SAP BW Reporting Anwendung...

fuchhei 19. Feb 2009

Kann mich Skander nur anschliessen. "Mal schnell" geht bei dem Gerät gar nicht. Es nervt...

k9 05. Dez 2008

Dann setz doch den Hut aus Alufolie wieder auf, den Du bei Deiner letzten UFO-Entführung...

knock 05. Dez 2008

Die neue FW gibt es bei Vodafone zum download. Ich bilde mir ein das das Handling etwas...



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