Test: Blackberry Storm hat den Touchscreen mit Klick

Blackberry Storm
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Für die Eingabe von Texten stehen drei verschiedene Tastaturvarianten zur Wahl. Allen gemein ist, dass sie ungefähr die Hälfte der Displayfläche einnehmen. Im Querformat erscheint immer eine vollwertige QWERTZ-Tastatur. Bei dieser ist im Unterschied zu den beiden folgenden Varianten keine Wortvervollständigungsfunktion vorgesehen. Im Hochkantformat hat der Nutzer die Wahl zwischen zwei Tastaturlayouts. Einerseits gibt es die klassische Handytastatur mit Zahlenfeld und drei bis vier Buchstaben pro Tastenfeld, die durch eine T9-Vervollständigung die Eingabe vereinfacht. Bei Bedarf kann T9 in den Optionen ausgeschaltet werden, allerdings ist die zugehörige Option im Bereich "Sprache" im Untermenü "Eingabeoptionen" verborgen.

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Zudem wird die von einigen Blackberry-Modellen bekannte SureType-Eingabe geboten. Das von RIM erdachte SureType-Layout verteilt Buchstaben auf 14 Tasten und ist an eine automatische Wortvervollständigung gekoppelt. Die SureType-Technik kommt vor allem bei Blackberry-Modellen zum Einsatz, die ein kleineres Gehäuse bieten und somit keinen Platz für eine vollwertige Tastatur haben.

Blackberry Storm
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Die SureType-Eingabe beim Blackberry Storm enttäuscht aber, wenn der Nutzer Wörter eingibt, die im Wörterbuch nicht enthalten sind. Immer wieder kommen dann falsche Vorschläge und es kann lange dauern, bis das gewünschte Wort dabei ist. Denn immer wieder muss das Wort mühsam gelöscht und komplett neu eingegeben werden, bis der gewünschte Begriff dabei ist. Das Wort Gulli bereitete beispielsweise solche Probleme. Falls man keines dieser kritischen Wörter erwischt, funktioniert die Wortvervollständigung hingegen gut. Das System macht mehrere Vorschläge und der Anwender kann das Gewünschte auswählen.

Alle drei Tastaturen lassen sich gut bedienen und die Tasten sind großzügig dimensioniert, so dass Vertipper eher die Ausnahme als die Regel sind. Enttäuschend ist die im Querformat gebotene QWERTZ-Tastatur dann aber doch, weil es keine separaten Tasten für deutsche Umlaute gibt. Diese werden eingegeben, indem der zugehörige Vokal berührt wird. Es öffnet sich ein Pop-up-Fenster, aus dem der Umlaut ausgewählt werden kann. Das gilt auch für das ß, das sich hinter der S-Taste verbirgt. Das verringert Effizienz und Produktivität, weil der Nutzer warten muss, statt eine Taste direkt zu tippen.

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Beim Einsatz der QWERTZ-Tastatur wird der Nutzer verleitet, Eingaben zügig mit zwei Fingern einzutippen. Dabei kann es aber passieren, dass Eingaben nicht wahrgenommen und quasi verschluckt werden. Es scheint, dass der Multitouch-Touchscreen mit einer zu hohen Geschwindigkeit nicht klarkommt.

Die drei Tastaturen zeigen immer nur Großbuchstaben, so dass der mögliche Komfort einer Bildschirmtastatur nicht ausgereizt wird. Intuitiver wäre es, wenn standardmäßig alle Tasten mit Kleinbuchstaben belegt wären und nur dann Großbuchstaben erscheinen, wenn die Umschalttaste betätigt wird. Andere Bildschirmtastaturen machen davon Gebrauch, so dass der Nutzer schnell sieht, welcher Modus gerade aktiv ist. Immerhin gibt es beim Blackberry Storm eine deutlich sichtbare Markierung, wenn die Umschalttaste betätigt wurde.

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Ingmar 22. Feb 2009

Hallo, ich habe unter anderem für den BlackBerry Storm eine SAP BW Reporting Anwendung...

fuchhei 19. Feb 2009

Kann mich Skander nur anschliessen. "Mal schnell" geht bei dem Gerät gar nicht. Es nervt...

k9 05. Dez 2008

Dann setz doch den Hut aus Alufolie wieder auf, den Du bei Deiner letzten UFO-Entführung...

knock 05. Dez 2008

Die neue FW gibt es bei Vodafone zum download. Ich bilde mir ein das das Handling etwas...



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