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VMware klont virtuelle Desktops

VMware View 3 vorgestellt

VMware hat das neue Produkt View 3 vorgestellt, mit dem sich virtuelle Desktops einfacher und platzsparender verwalten lassen sollen. Um das zu erreichen, werden Desktopimages geklont, anstatt für jeden Nutzer ein eigenes Image zu erstellen. VMware ThinApp gehört mit zu dem Paket.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mit View 3 hat VMware eine neue Lösung im Programm, die sich um virtuelle Desktops kümmert. Ziel ist es, so VMware, Desktops von spezifischen physischen Rechnern und Orten zu entkoppeln. Mitarbeiter sollen mit diesen Desktops dann von einem beliebigen Gerät aus arbeiten können, wobei die Umgebung abgesichert ist.

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Eine Komponente von View ist der VMware View Composer. Er erstellt die virtuellen Desktopimages, wobei ein Masterimage geklont wird, was den Speicherbedarf um 70 Prozent senken soll. Auch der zeitliche Aufwand, um ein neues Image zu erstellen, soll im Sekundenbereich liegen. Über den View Manager werden die Desktops anschließend verwaltet. Muss ein Update eingespielt werden, so reicht es laut VMware, das Masterimage zu aktualisieren und diese Änderung dann von VMware View auf die Desktopimages übertragen zu lassen.

ThinApp 4.0 ist ebenfalls Teil von View. Die Software verpackt Windows-Programme in eine ausführbare Datei, die sich dann auf einem Windows-System ausführen lässt, ohne installiert werden zu müssen.

Von VMware noch als experimentell gekennzeichnet ist die Offline-Desktop-Funktion. Damit lässt sich ein Desktopimage aus dem Rechenzentrum beispielsweise auf ein Notebook herunterladen und nutzen, wenn keine Netzwerkverbindung besteht. Sobald der Rechner wieder mit dem Internet verbunden ist, werden die Änderungen zurück auf den Server übertragen. Das Image soll während der Offlinearbeit entsprechend abgesichert sein. Aus den Desktopimages heraus ist es dank Virtual Printing ferner möglich, über Netzwerkdrucker zu drucken, ohne dass ein Treiber installiert werden muss.

Dass Multimediainhalte wiedergegeben werden können, soll ebenfalls sichergestellt sein. Die Funktion Multimedia Redirection schickt die Dateien dafür auf den Rechner des Anwenders, um nicht durch einen Netzwerkstream Leistung einzubüßen.

VMware bietet View 3 ab sofort in einer Enterprise Edition an, die VMware Infrastructure Enterprise Edition und VMware View Manager 3 umfasst. Erst die Premier Edition enthält VMware Infrastructure Enterprise Edition, VMware View Manager 3, VMware ThinApp und VMware View Composer. Für die Enterprise-Version verlangt VMware 150 US-Dollar pro Verbindung, bei der Premier-Edition sind es 250 US-Dollar.



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valshare 04. Dez 2008

Ja, richtig. Solche Aussagen kommen nur von Leuten die keine Ahnung haben und sich damit...


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