Bund setzt auf Open-Document
IT-Rat will den Einsatz offener Dokumentenformate fördern
Der Bund wird in Zukunft auf das Office-Dateiformat Open-Document setzen, entschied der IT-Rat der Bundesregierung. Das offene Open-Document-Format (ODF) ist seit 2006 ein ISO-Standard, wird unter anderem von OpenOffice.org unterstützt und soll schrittweise in der Bundesverwaltung eingeführt werden.
Die Behörden des Bundes sollen spätestens ab Anfang 2010 in der Lage sein, Dokumente im Open-Document-Format zu empfangen, zu versenden, zu lesen und auch zu bearbeiten. So soll Bürgern, Unternehmen und anderen Verwaltungen der Dokumentenaustausch mit der Bundesverwaltung erleichtert werden.
Von Microsofts Dateiformaten will sich der Bund aber nicht trennen. Auch andere offene Dokumentenformate neben ODF sollen auf ihre Einsatzmöglichkeiten geprüft werden. Konkret genannt wird dabei allerdings nur Microsofts Office Open XML (OOXML).
Mit der Entscheidung, ODF zu unterstützen, setzt der IT-Rat einen Beschluss des Deutschen Bundestages vom 5. Juli 2007 um, der die Stärkung des Wettbewerbs durch "den Einsatz offener Dokumentenstandards und offener Dokumentenaustauschformate" zum Ziel hat. Staatssekretär Hans Bernhard Beus, zugleich Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik und Vorsitzender des IT-Rats, bezeichnete die Entscheidung als "wichtigen Schritt, um den Wettbewerb zwischen den Softwareherstellern zu fördern, die IT-Sicherheit zu stärken und die Interoperabilität zu verbessern".
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Troller
Die OpenOffice.org-Entwickler haben sich dazu entschieden, den jeweils aktuellsten OASIS...
Ja, wie hier in meiner kleinen Stadt wo die Bundeswehr auf Windows NT gesetzt hat und...